Alkoholisierte Radfahrer riskieren Auto-Führerschein

Stuttgart, 11. September 2017 – Wer als Fahrradfahrer stark alkoholisiert im Straßenverkehr angetroffen wird, riskiert seinen Autoführerschein. Darauf weisen die Fahreignungs-Experten von DEKRA hin. Ab einem Alkoholpegel von 1,6 Promille kommt eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) hinzu. Um die Zeit des Führerscheinentzugs kurz zu halten, muss dann rasch gehandelt werden.

„Das Fatale bei alkoholisierten Radfahrern ist, dass sich die Führerscheinstelle oft erst relativ spät, manchmal sogar erst ein bis zwei Jahre nach der Alkoholkontrolle beim Betroffenen meldet und ihn sehr kurzfristig zur medizinisch-psychologischen Untersuchung auffordert“, sagt Petra Schulz-Ruckriegel, Psychologin an den amtlich anerkannten Beratungsstellen für Fahreignung von DEKRA. „Das ist für viele jedoch eine zu kurze Zeit, um sich auf die Begutachtung vorzubereiten. Damit verschlechtern sich die Erfolgschancen.“

Quelle: DEKRA

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