Im Stau Rettungsgasse nicht vergessen

Bad Windsheim, 24. Oktober 2016 – Je schneller Polizei und Rettungskräfte im Ernstfall an einem Unfallort eintreffen, desto höher sind die Überlebenschancen der Unfallopfer. Rettungsgassen auf Autobahnen erleichtern den Einsatzkräften die Arbeit und helfen somit, Sperrungen oder Staus rascher aufzulösen. Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) erinnert deshalb daran, bereits bei zähfließendem Verkehr eine Rettungsgasse zu bilden und offenzuhalten.

„Viele fahren wieder zur Mitte zurück, wenn das erste Rettungsfahrzeug durch ist. Dabei folgen oft noch weitere Helferinnen und Helfer“, sagt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer.

Paragraf 11 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) beschreibt, wie die Rettungsgasse zu bilden ist: „Stockt der Verkehr auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung, müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Richtungsfahrbahn, bei Fahrbahnen mit drei Fahrstreifen für eine Richtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen, eine freie Gasse bilden.“ Eine Neuerung der StVO soll diese Regelung vereinfachen: Dann soll die Rettungsgasse immer zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung gebildet werden.

Quelle: ARCD

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