Richtiges Verhalten beim Fahren im Nebel

Berlin, 9. November 2016 – Im Jahr 2015 verunglückten 456 Menschen bei nebelbedingten Verkehrsunfällen, elf Personen starben. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) macht darauf aufmerksam, dass Fahren bei Nebel erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Besonders wichtig sind angepasste Geschwindigkeit und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Bei Nebel gilt: Abstand ist gleich Geschwindigkeit. Bei 50 Meter Sichtweite sollte man somit keinesfalls schneller als 50 km/h fahren. Bei einer Sichtweite unter 50 Metern ist eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in der Straßenverkehrs-Ordnung sogar vorgeschrieben. Als Orientierung können Leitpfosten am Fahrbahnrand genutzt werden. Sie stehen im Abstand von 50 Metern.

Nebelschlussleuchten dürfen nur bei nebelbedingten Sichtweiten unter 50 Metern eingeschaltet werden, da sie sonst blenden. Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dann ist auch am Tage mit Abblendlicht zu fahren. In diesem Fall dürfen auch die Nebelscheinwerfer eingeschaltet sein.

Quelle: DVW

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