SINUS-Jugendstudie 2016: Bus und Bahn beliebt

Berlin, 28. April 2016 – Der überwiegende Teil der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren ist mit dem Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland zufrieden. Das ist eine Kernaussage, die aus der neuen SINUS-Studie „Wie ticken Jugendliche 2016?“ hervorgeht. Insgesamt ist die Sicht sehr pragmatisch geprägt, unabhängig von der jeweiligen Lebenswelt.

Während Jugendliche in Großstädten und Ballungsräumen die Aspekte Preis und Verfügbarkeit als Pluspunkte für Bus und Bahn angaben, zeichnete sich in den ländlichen Regionen ein anderes Bild ab. Die Befragten außerhalb der Zentren wünschten sich bessere Verbindungen zwischen den Gemeinden und einen Ausbau der Wochenend- und Abendfahrpläne. Führerscheinerwerb und das eigene Auto haben bei den Jugendlichen in ländlichen Gebieten deshalb auch aus pragmatischen Gründen einen höheren Stellenwert als in Großstädten.

Zu volle Verkehrsmittel, wenig komfortable Fahrzeuge oder fehlendes mobiles Internet wurden über alle Teilgruppen hinweg als negative Faktoren genannt. Auch gaben mehrere Befragte an, sich nachts im städtischen Nahverkehr nicht immer sicher zu fühlen. Nachholbedarf sahen die Jugendlichen bei ganzheitlichen Mobilitäts-Apps für Smartphones, die sämtliche Angebote innerhalb einer Stadt oder Region vernetzen.

Quelle: VDV

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