TU Braunschweig: Viele Autofahrende durch Handynachrichten abgelenkt

Braunschweig, 14. April 2016 – Viele Autofahrende sind am Steuer durch das Lesen und Tippen von Textnachrichten auf dem Smartphone abgelenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie der Technischen Universität Braunschweig, die NDR Info vorliegt. Rund 4,5 Prozent der bundesweit 12.000 beobachteten Personen waren durch das Hantieren mit dem Handy beschäftigt.

Die Studie spricht von einer im Vergleich zu anderen Ländern „alarmierend hohen Rate von Tippen während der Fahrt“. Professor Mark Vollrath, Leiter der Studie, warnte davor, dass Problembewusstsein alleine nicht ausreiche, um eine Verhaltensänderung herbeizuführen. „Man lässt solche Dinge erst dann sein, wenn sie zu negativen Konsequenzen führen“, erläuterte Vollrath und forderte mehr Kontrollen sowie eine Überarbeitung der gesetzlichen Regelung. In einer bundesweiten Umfrage von N-JOY und NDR Info sprachen sich zehn der 16 Innenministerien der Länder für eine Erweiterung des Handyverbots am Steuer aus. Nur drei Länder führen derzeit eine Statistik, wie häufig unzulässige Handynutzung für Unfälle mitverantwortlich ist.

Quelle: NDR

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