Verkehrsunfälle: Danach ist nichts mehr wie es war

Düsseldorf, 19. April 2016 – René Heinen wurde mit zwei Jahren von einem Motorrad erfasst. Seither kämpfen seine Mutter Ursula Heinen und er gemeinsam für eine Rückkehr ins normale Leben. Wie schwer die Rückkehr ins Leben ist, berichteten die beiden auf Einladung des nordrhein-westfälischen Innenministers.

„Dabei können nur ein paar km/h den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten“, sagte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. „Wir verdrängen die Gefahr. Aber jeder von uns kann Opfer eines Verkehrsunfalls werden.“ Helga Lüngen, Geschäftsführerin der Hannelore-Kohl-Stiftung und Professor Wilfried Echterhoff von der Verkehrsunfallhilfe Deutschland berichteten, wie viel Hilfe und Unterstützung auf diesem Weg notwendig ist.

„Die Uhren ticken für Unfallopfer und ihre Familien anders. Für immer“, schilderte Ursula Heinen. Der Leverkusenerin geht es darum, Unfälle wie den, der ihren Sohn fast das Leben gekostet hätte, zu verhindern. „Deshalb unterstützen wir den Blitz-Marathon.“ Ebenso wichtig sei es, dass Menschen, die infolge von Verkehrsunfällen Schädigungen des zentralen Nervensystems erlitten, besser geholfen werden kann.

Quelle: MIK NRW

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