Vorsicht bei Starthilfe

Stuttgart, 31. Januar 2017 – Soll die nach einer kalten Nacht entladene Autobatterie wieder flott gemacht werden, sind zur eigenen Sicherheit einige Punkte zu beachten. Besonders bei modernen Autos wird zunächst der Blick in die Betriebsanleitung empfohlen, um Einbauort und Eigenheiten der Batterie zu erfahren. DEKRA rät, im Zweifel einen Pannendienst oder eine Kfz-Werkstatt hinzuziehen.

Als erstes wird das rote Kabel mit dem Pluspol der Spenderbatterie und dann mit dem Pluspol der entladenen Batterie verbunden. Das schwarze Kabel wird mit dem Minuspol der Spenderbatterie und danach mit dem Motorblock des entladenen Autos verbunden. Bei Spender-Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik oder Energierückgewinnung darf jedoch das schwarze Minus-Kabel nie an den Minuspol der Batterie angeschlossen werden. Bei diesen Fahrzeugen sind vom Automobilhersteller spezielle Anschlusspunkte im Motorraum vorgesehen.

Sind die Kabel verbunden, wird das Spenderauto gestartet und mit dem Pannenfahrzeug ein maximal 10-sekündiger Startversuch vorgenommen. Danach ist eine Pause von mindestens einer Minute erforderlich. Springt der Motor an, schaltet man zusätzliche Verbraucher wie beheizbare Heckscheibe, Sitzheizung oder Licht ein, um hohe Spannungsspitzen im Bordnetz zu vermeiden. Zum Schluss werden die Kabel in umgekehrter Reihenfolge entfernt.

Quelle: DEKRA

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