Europäisches Ziel bei Schwerverletzten nötig

Brüssel, 24. November 2016 – Während die Zahl der Verkehrstoten in Europa in großen Schritten abnimmt, ist der Fortschritt bei den Schwerverletzten deutlich geringer. Eine aktuelle Studie zur Verkehrssicherheit im Auftrag der Europäischen Kommission empfiehlt deshalb nachdrücklich, konkrete Ziele im Hinblick auf die Zahl der Schwerverletzten zu definieren.

Für die Studie wurden Unfalldaten analysiert, um den Ursachen für Verkehrsunfälle, bei denen Menschen schwer verletzt werden, auf den Grund zu gehen. Personen auf dem Fahrrad sind demnach in Gebieten mit 50 km/h Höchstgeschwindigkeit besonders stark unfallgefährdet. Auffällig viele schwere Unfälle ereignen sich in Sommermonaten und nachmittags. Für Fußgängerinnen und Fußgänger besteht in den Wintermonaten die größte Unfallgefahr. Besonders gefährdet in dieser Gruppe sind ältere Menschen und Kinder. Unter den Motorradfahrerinnen und -fahrern tragen junge männliche Fahrer das höchste Risiko, einen schweren Unfall zu erleiden.

Quelle: ETSC

DVR-NEWSLETTER



TIPPS

Verkehrssicherheitsprogramme für Kinder
verkehrssicherheitsprogramme.de
Verkehrssicherheitsprogramme für Radfahrer
verkehrssicherheitsprogramme.de