22. Dezember 2011

Irland: „Der Morgen danach“ warnt vor Alkohol am Steuer

Ballina, 22. Dezember 2011 – Im Oktober 2011 wurde die zulässige Blutalkoholkonzentration für Kraftfahrer in Irland von 0,8 auf 0,5 Promille gesenkt. Fahranfänger müssen eine Höchstgrenze von 0,2 Promille beachten. Auf die neuen Regelungen macht jetzt eine Verkehrssicherheitskampagne mit dem Titel „Der Morgen danach“ („Morning after“) aufmerksam. ...»


22. Dezember 2011

Niederlande: Alcolock-Programm startet

Amsterdam, 22. Dezember 2011 – Seit dem 1. Dezember 2011 gelten in den Niederlanden strengere Auflagen für Autofahrer, die wegen Alkohol am Steuer auffällig geworden sind. Zunächst wird der Einsatz einer Alkosperre im Fahrzeug des Betroffenen für die Dauer von zwei Jahren angestrebt. ...»


9. Dezember 2011

RAC Foundation erhält „Prince Michael Road Safety Award“

London, 9. Dezember 2011 – Die britische RAC Foundation ist mit dem „Prince Michael Road Safety Award“ ausgezeichnet worden. Die Stiftung des Royal Automobile Club (RAC) wurde damit für ihre langjährige Forschungs- und Aufklärungsarbeit auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit geehrt. ...»


6. Dezember 2011

Österreich: Ablenkung am Steuer wird häufig unterschätzt

Wien, 6. Dezember 2011 – Rund 3.500 Menschen sterben jährlich auf europäischen Straßen, weil sie am Steuer ihres Fahrzeugs abgelenkt waren. In einer Studie des österreichischen Allianz Zentrums für Technik gaben 38 Prozent der Befragten zu, während der Fahrt mit dem Handy zu telefonieren. ...»


1. Dezember 2011

Frankreich: Alkoholtester in Autos werden Pflicht

Paris, 1. Dezember 2011 – In Frankreich sollen Autos künftig mit Alkoholtestgeräten ausgestattet sein. Grund für diese Maßnahme sind die seit Jahren steigenden Zahlen bei Verkehrstoten nach Alkoholunfällen. Vor Fahrtbeginn untersucht das Gerät den Atem des Fahrers auf Alkohol und lässt den Fahrzeugstart nur zu, wenn die Probe unter dem zulässigen Alkohol-Grenzwert liegt. ...»


29. November 2011

ETSC: Junge Männer tragen hohes Unfallrisiko

Brüssel, 29. November 2011 – Rund 140.000 junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren wurden seit 2001 Opfer eines Verkehrsunfalls auf europäischen Straßen. Allein im vergangenen Jahr kamen 9.150 Menschen dieser Altersgruppe bei Verkehrsunfällen ums Leben. Der aktuelle Road Safety PIN-Report des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC zeigt, dass Männer mehr als 80 Prozent der jungen Verkehrstoten ausmachen. ...»


25. November 2011

Hybridfahrzeuge mit besserem Insassenschutz

Arlington, 25. November 2011 – Pkw mit Hybridantrieb bieten bei einem Aufprall einen besseren Insassenschutz als herkömmlich angetriebene Fahrzeuge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS). Bei Unfällen liegt die Verletzungsgefahr für Insassen von Hybridautos rund 25 Prozent niedriger als in anderen Fahrzeugen. ...»


25. November 2011

Österreich: Mehr Verkehrstote bei Alkoholunfällen

Wien, 25. November 2011 – Die Zahl der Verkehrstoten durch Alkoholunfälle auf österreichischen Straßen hat sich bereits jetzt deutlich erhöht. Wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mitteilt, registrierte die Polizei in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 mehr Alkoholtote als im gesamten Jahr 2010. Für den Dezember erwartet der VCÖ einen Anstieg der Unfallzahlen. ...»


25. November 2011

Rumänien: Neue Winterreifenpflicht tritt in Kraft

Bukarest, 25. November 2011 – In Rumänien gilt seit dem 1. November 2011 eine neue Winterreifenverordnung. Bei winterlichen Straßenverhältnissen, Schnee oder Eis auf den Straßen müssen Autos mit Winterreifen ausgerüstet sein. Pkw-Fahrer auf Sommerreifen riskieren Bußgelder bis 300 Euro. Lkw- oder Busfahrer ohne geeignete Winterbereifung müssen mit Bußgeldern bis 1.800 Euro rechnen. ...»


17. November 2011

Bern und Basel gewinnen bfu-Sicherheitspreis

Bern, 17. November 2011 – Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung verleiht im Abstand von zwei Jahren den Preis „Engagierte Gemeinde“ an Ortschaften in der Schweiz, die sich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. Die diesjährigen Preisträger sind die Städte Bern und Basel, die beide ein umfassendes und langfristiges Gesamtkonzept zur Verkehrssicherheit umsetzen und Unfallschwerpunkte erfolgreich beheben. ...»


17. November 2011

Weltweiter Gedenktag für Opfer von Straßenverkehrsunfällen

Luxemburg, 17. November 2011 – Jährlich am dritten Sonntag im November erinnert die European Federation of Road Traffic Victims (FEVR) an die Opfer von Straßenverkehrsunfällen. Die Vereinten Nationen rufen dieses wichtige Thema am 20. November 2011 unter dem Motto „Von weltweitem Gedenken zu weltweiten Aktionen während des Jahrzehnts für Verkehrssicherheit“ in Erinnerung. ...»


17. November 2011

Steiermark: 1.156 Kreuze an Landstraßen

Graz, 17. November 2011 – Weiße Holzkreuze entlang der Landstraßen in der österreichischen Steiermark erinnern an Todesopfer nach Verkehrsunfällen. Insgesamt 1.156 Menschen kamen in den letzten 15 Jahren bei Landstraßenunfällen ums Leben. Jeder dritte Unfall geht auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurück. ...»


8. November 2011

Jeder dritte Autofahrer in den USA erliegt Sekundenschlaf

Washington, D.C., 8. November 2011 – Obwohl Sekundenschlaf nach Ansicht fast aller Autofahrer eine Gefahr im Straßenverkehr darstellt, erliegt ihm rund jeder dritte Pkw-Fahrer in den USA. Wie eine repräsentative Umfrage der AAA Foundation for Traffic Safety weiter ergab, sind die Unfallbeteiligten nach Sekundenschlaf überwiegend junge Fahrer unter 24 Jahren. ...»


8. November 2011

USA: Rückfahrkameras werden Pflicht

Washington, D.C., 8. November 2011 – In den USA kommen jährlich mehr als 290 Kinder ums Leben, weil sie von Fahrzeugführern im Rückwärtsgang übersehen werden. Ein neues Gesetz schreibt die schrittweise Einführung von Kamerahilfen vor. Bis September 2012 müssen zehn Prozent der Neufahrzeuge in den USA mit einer Rückfahrkamera ausgerüstet sein. Zwei Jahre später betrifft dies alle neu zugelassenen Kraftfahrzeuge. ...»


4. November 2011

ETSC startet PRAISE-Wettbewerb 2012

Brüssel, 4. November 2011 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) ruft europaweit Unternehmen auf, ihre Ideen und Vorschläge zur Erhöhung der betrieblichen Verkehrssicherheit einzureichen. Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz finden dabei besondere Berücksichtigung. ...»


21. Oktober 2011

ETSC: EU-Mittel für Straßeninfrastruktur müssen auch in Verkehrssicherheit fließen

Brüssel, 21. Oktober 2011 – Am vergangenen Mittwoch präsentierte die Europäische Kommission die überarbeiteten Richtlinien für das transeuropäische Verkehrsnetz TEN-T und dessen Finanzierungsgrundlagen. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) erinnerte daran, Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ausreichend zu berücksichtigen und das Ziel, bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten zu halbieren, nicht aus den Augen zu verlieren. ...»


20. Oktober 2011

Großbritannien: Webseite listet Unfallstellen auf

London, 20. Oktober 2011 – Eine neue Internetseite zeigt auf einer Karte sämtliche seit 2005 von der Polizei erfassten Verkehrsunfälle in Großbritannien. Unterschiedliche Farbmarkierungen geben die Schwere der Unfälle an. Das Angebot ist kostenlos und liefert Daten zu rund einer Million Unfälle. ...»


20. Oktober 2011

USA: Mehr Kinder bei Quad-Unfällen verletzt

Boston, 20. Oktober 2011 – Unfälle mit leichten Geländefahrzeugen, so genannten „Quads“ oder ATV (All Terrain Vehicle), führen in den USA zu immer mehr verletzten Kindern und Jugendlichen. Sie machten rund ein Drittel der bei Quad-Unfällen Verunfallten und ein Viertel der dabei Getöteten aus, wie eine Untersuchung der University of Iowa für die Jahre 2002 bis 2009 zeigt. Damit kamen mehr Jugendliche zu Schaden als bei Fahrradunfällen. ...»


20. Oktober 2011

Erster Monat ist für Fahranfänger am risikoreichsten

Washington, D.C., 20. Oktober 2011 – In den ersten vier Wochen nach bestandener Fahrprüfung liegt das Unfallrisiko für junge Autofahrer um 50 Prozent höher als üblich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der AAA Foundation for Traffic Safety. Die häufigsten Unfallursachen sind überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung am Steuer und Missachtung der Vorfahrt. ...»


20. Oktober 2011

Starke Identifikation mit eigenem Auto fördert aggressives Fahrverhalten

Philadelphia, 20. Oktober 2011 – Je intensiver das Verhältnis zum eigenen Auto ist, desto aggressiver kann sich der jeweilige Fahrstil entwickeln. Das hat eine Studie der Temple University Fox School of Business ergeben. In den USA ist rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr die Ursache für ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle. ...»


13. Oktober 2011

USA: Zahl der Alkoholfahrer geht zurück

Atlanta, 13. Oktober 2011 – Die Zahl der Autofahrer, die in den USA wegen Alkohol im Straßenverkehr auffällig waren, ist in den vergangenen fünf Jahren um 30 Prozent gesunken. Wie das Center for Disease Control and Prevention (CDC) weiter mitteilt, sank die Zahl Fälle von Alkohol am Steuer im vergangenen Jahr auf 112 Millionen. ...»


13. Oktober 2011

Schweiz: Viele Wochenendunfälle unter jungen Fahrern

Bern, 13. Oktober 2011 – Junge männliche Fahranfänger weisen in Wochenendnächten ein besonders hohes Risiko auf, einen schweren Verkehrsunfall zu verursachen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung zum Unfallgeschehen in der Schweiz. ...»


5. Oktober 2011

Projekt „BIKE PAL“ für mehr Fahrradsicherheit

Brüssel, 5. Oktober 2011 – Mit dem Projekt BIKE PAL will sich der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) für mehr Sicherheit beim Radfahren einsetzen. Im ersten Projektabschnitt werden bisher durchgeführte Maßnahmen in den einzelnen EU-Staaten auf ihre Wirksamkeit analysiert. Eine eigene Internetseite wird Informationsmaterial bereitstellen. Dazu gehört auch eine Informationsbroschüre für Radfahrer, die im ersten Projektjahr erstellt wird. ...»


5. Oktober 2011

EU-Bericht für Verkehrssicherheit: Mehr Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer nötig

Brüssel, 5. Oktober 2011 – Der „Bericht zur europäischen Straßenverkehrssicherheit 2011–2020“, den der EU-Verkehrsausschuss der Europäischen Kommission vorlegte, enthält über 100 Empfehlungen und Forderungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) begrüßte die Vorschläge, insbesondere das Langzeitziel einer „Vision Zero“....»


26. September 2011

Neue Verkehrssimulation berücksichtigt individuelles Verhalten

Tel Aviv, 26. September 2011 – Was macht eine Kreuzung zum Unfallschwerpunkt? Unfallforscher an der Universität Tel Aviv wollen dieser Frage mit einer neuen Computersimulation auf den Grund gehen. Das Programm „SAFEPED“ ordnet jedem Verkehrsteilnehmer ein individuelles Verhalten zu und simuliert das Zusammenspiel auf der Straße. ...»


9. September 2011

BASt kooperiert mit CATARC Peking

Peking, 9. September 2011 – Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und das China Automotive and Research Center (CATARC) wollen künftig zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im Rahmen des 5. China Road Traffic Safety Forums in Peking unterzeichnet. ...»


9. September 2011

eCall wird ab 2015 Pflicht in neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

Brüssel, 9. September 2011 – Fahrzeuge, die mit einem eCall-Modul ausgerüstet sind, sollen Verkehrsunfälle und Unfalldaten an die einheitliche europäische Notrufnummer 112 melden und helfen, Rettungseinsätze zu beschleunigen. Eine Empfehlung der Europäischen Kommission sieht vor, dass EU-weit ab 2015 alle neuen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit dieser Notruffunktion ausgestattet sein sollen. ...»


8. September 2011

Neuseeland: Fahranfänger überschätzen sich häufig

Wellington, 8. September 2011 – Zwei Drittel der Fahranfänger in Neuseeland würden gerne schneller als erlaubt fahren. Rund 30 Prozent fahren aus Spaß an der Geschwindigkeit zu schnell, wie eine Umfrage der Universität Otago ergab. Unter den Fahrschülern würden rund 42 Prozent gerne einmal die Tempolimits übertreten. ...»


7. September 2011

Russland: Handy-App zeigt Unfallstellen

Moskau, 7. September 2011 – Das russische Innenministerium will mit einer Anwendung für Smartphones auf die Folgen von Verkehrsunfällen aufmerksam machen. In Kombination mit GPS und Augmented Reality in Echtzeit werden Unfallstellen im Sucherbild der Smartphone-Kamera angezeigt. Bisher sind die Daten für Moskau und einige weitere Großstädte Russlands verfügbar. ...»


7. September 2011

Halbjahresbilanz Schweiz: Weniger Tote, mehr Schwerverletzte

Bern, 7. September 2011 – Im ersten Halbjahr 2011 wurden in der Schweiz 160 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Während die Zahl der Verkehrstoten damit um vier gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückging, erhöhte sich die Zahl der Schwerverletzten um 19. Insgesamt zeigen die Unfallstatistiken eine positive Entwicklung, wie das Bundesamt für Straßen (ASTRA) mitteilt. ...»


29. August 2011

KfV-Studie: Senioren sind seltener an Autounfällen beteiligt

Wien, 29. August 2011 – Entgegen der allgemeinen Annahme sind Senioren in Österreich seltener in Autounfälle verwickelt als andere Altersgruppen. Die Gründe dafür hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) untersucht. Risikovermeidung und eine Umgehung der Spitzenverkehrs- oder Gefahrenzeiten spielten eine wichtige Rolle. Ältere Autofahrer nutzten den Pkw zudem eher für Zweck- als für „Vergnügungsfahrten“. ...»


15. August 2011

Österreich: Mehr Sicherheit für Motorradfahrer

Wien, 15. August 2011 – Im ersten Halbjahr 2011 kamen 50 Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Straßen ums Leben. Rund 70 Prozent aller Motorradunfälle ereignen sich auf Landes- oder Bundesstraßen. Dieser Entwicklung will Verkehrsministerin Doris Bures entgegensteuern. Unterfahrschutz an gefährlichen Kurven sowie intensivere Informations- und Präventionsarbeit sollen die Unfallzahlen senken. ...»


15. August 2011

Luxemburg: Jeder vierte Verkehrstote war zwischen 15 und 24 Jahren

Luxemburg, 15. August 2011 – Im vergangenen Jahr kamen in Luxemburg 32 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Gegenüber 2009 ist das ein Rückgang um 33 Prozent und ein Tiefstand seit Beginn der Statistik im Jahr 1947. Getrübt wird diese Entwicklung durch den hohen Anteil junger Verkehrsteilnehmer im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. ...»


15. August 2011

Schweiz: 62 Prozent der Autofahrer schalten Tagfahrlicht ein

Bern, 15. August 2011 – Fast zwei Drittel der Autofahrer in der Schweiz fahren tagsüber mit Abblend- oder Tagfahrlicht, das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die jährlich durchgeführte Zählung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung verzeichnete damit den höchsten Wert seit Beginn der Statistik vor zehn Jahren. Rund 74 Prozent der Schweizer Autofahrer befürworten eine Pflicht zum Tagfahrlicht....»


5. August 2011

Österreich: Weniger verunglückte Kinder in 2010

Wien, 5. August 2011 – Seit 2003 ist die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder in Österreich um 28 Prozent zurückgegangen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erinnert daran, dass durchschnittlich acht Kinder täglich bei Verkehrsunfällen zu Schaden kommen. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der verletzten Kinder im Straßenverkehr um neun Prozent auf 2.914. ...»


5. August 2011

Österreich: Zahl der tödlichen Motorradunfälle steigt

Wien, 5. August 2011 – Von Januar bis Juli 2011 kamen in Österreich 49 Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um 44 Prozent. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) weist darauf hin, dass sich die meisten Motorradunfälle in den Sommermonaten ereignen. ...»


5. August 2011

Jeder fünfte Autofahrer ignoriert Promillegrenzen im Ausland

München, 5. August 2011 – Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von holiday autos nimmt jeder fünfte deutsche Autofahrer bei Urlaubsfahrten ein Bußgeld wegen überhöhten Blutalkoholwerten in Kauf. Unter den jungen Autofahrern zwischen 18 und 29 Jahren fürchteten 28 Prozent einen Strafzettel wegen Überschreiten der Promillegrenze. ...»


4. August 2011

Tschechien: Winterreifen werden Pflicht

Prag, 4. August 2011 – Ab dem kommenden Winter gilt in Tschechien eine neue Winterreifenpflicht für Pkw und Lkw. Bei Schnee, Eis und Matsch zwischen November und März sind Winterreifen aufzuziehen. Bisher galt diese Regelung nur auf speziell gekennzeichneten Straßen. Anders als in Deutschland beträgt die Mindestprofiltiefe der Reifen vier Millimeter bei Personenwagen und sechs Millimeter bei Lkw.
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3. August 2011

Schweiz: Weniger Verkehrstote und Schwerverletzte in 2010

Neuchâtel, 3. August 2011 – Im vergangenen Jahr wurden 327 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Schweizer Straßen getötet. Gegenüber 2009 hat die Zahl der Getöteten nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) um sechs Prozent abgenommen. Insgesamt ereigneten sich 19.609 Unfälle mit Personenschaden und damit vier Prozent weniger als im Jahr zuvor. Häufigste Unfallursache war Ablenkung am Steuer. ...»


1. August 2011

Europäische Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2011

Brüssel, 1. August 2011 – Unter dem Motto „Alternative Mobilität – sieben Tage für nachhaltige Mobilität“ findet vom 16. bis 22. September 2011 die 10. Europäische Mobilitätswoche statt. Ziel ist es, die Vorteile kraftstoffsparender Verkehrsmittel und nachhaltiger Fortbewegungsmethoden erlebbar zu machen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich europaweit über 2.000 Städte und Gemeinden. Höhepunkt der Aktionswoche ist der autofreie Tag am 22. September. ...»


1. August 2011

Italien: Bei Fahren ohne Helm kann Motorrad beschlagnahmt werden

München, 1. August 2011 – Fahrer und Beifahrer von Krafträdern wie Motorrad oder Motorroller müssen in Italien einen Helm tragen, der gesetzlichen Vorgaben entspricht. Darauf weist der ADAC hin. Ein Verstoß gegen diese Helmpflicht kann mit Geldbußen bis 311 Euro sowie der Beschlagnahme des Fahrzeugs von bis zu 60 Tagen geahndet werden. ...»


21. Juli 2011

Belgien: Neuer Führerschein speichert Alkoholfahrten

Brüssel, 21. Juli 2011 – Führerscheinkarten in Belgien werden ab dem Jahr 2013 speichern, ob der Inhaber bereits wegen Alkohol im Straßenverkehr oder überhöhter Geschwindigkeit auffällig gewesen ist. Die neuen Karten sind zehn Jahre gültig und müssen nach Ablauf erneuert werden. ...»


21. Juli 2011

Großbritannien: Jeder achte Autofahrer erliegt Sekundenschlaf

London, 21. Juli 2011 – Rund jeder achte Autofahrer in Großbritannien erlag im vergangenen Jahr dem Sekundenschlaf, so das Ergebnis einer Umfrage der britischen „brake“ Stiftung für Verkehrssicherheit. Unter jungen Fahrern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren lag der Anteil bei 25 Prozent. ...»


21. Juli 2011

Österreich: Ein Drittel der Verkehrstoten geht auf Missachtung der Gurtpflicht zurück

Wien, 21. Juli 2011 – Im vergangenen Jahr kamen 292 Pkw-Insassen auf österreichischen Straßen ums Leben. Mehr als ein Drittel von ihnen hatte zum Unfallzeitpunkt keinen Sicherheitsgurt angelegt. Von Januar bis Mitte Juli 2011 sind bisher 24 Pkw-Insassen nicht angegurtet tödlich verunglückt. Laut Statistik gehören Männer zwischen 30 und 55 Jahren zur Hauptrisikogruppe. ...»


7. Juli 2011

EU-Statistik verzeichnet elf Prozent weniger Verkehrstote für 2010

Brüssel, 7. Juli 2011 – Die aktuelle Statistik der Europäischen Kommission weist für das Jahr 2010 rund elf Prozent weniger Verkehrstote gegenüber dem Vorjahr aus. Im Detailvergleich zeigt sich jedoch, dass es je nach Land große Unterschiede gibt. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sagte: „Es ist sehr ermutigend, dass es beinahe alle Mitgliedstaaten geschafft haben, die Zahl der Verkehrstoten deutlich zu reduzieren.“ Dennoch dürfe man damit nicht zufrieden sein....»


7. Juli 2011

Großbritannien: 16 Prozent weniger Unfalltote in 2010

London, 7. Juli 2011 – Im vergangenen Jahr wurden in Großbritannien 1.857 Menschen im Straßenverkehr getötet. Dies ist ein Rückgang um 16 Prozent gegenüber 2009 und ein neuer Tiefstand seit Beginn der Statistik im Jahr 1926. Entsprechende Zahlen gab das Department for Transport (DfT) bekannt. Die Zahl der Verletzten sank um knapp sechs Prozentpunkte auf rund 206.800....»


7. Juli 2011

Europäisches Parlament bringt grenzüberschreitende Strafverfolgung auf den Weg

Brüssel, 7. Juli 2011 – Das Europäische Parlament hat einer Richtlinie zum Austausch von Fahrzeughalterdaten zwischen Mitgliedstaaten der EU im Falle eines Verkehrsverstoßes zugestimmt. Damit soll Verkehrssündern im Ausland das Gefühl der Straflosigkeit genommen und die Zahl der Unfallopfer weiter reduziert werden. Strafverfolgung und Bußgeldsätze entsprechen den Regelungen des Landes, in dem das Verkehrsdelikt begangen wurde....»


5. Juli 2011

Schweiz: Helmtragequote bei jungen Radfahrern liegt konstant bei 67 Prozent

Bern, 5. Juli 2011 – Die Helmtragequote bei jungen Radfahrern in der Schweiz liegt in der Altersgruppe bis 14 Jahren konstant bei rund 67 Prozent. Auf ähnlich hohem Niveau bewegen sich die Quoten im Pedelec- und Rennradbereich. Wie die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung in ihrer aktuellen Erhebung weiter mitteilt, tragen insgesamt 40 Prozent der Schweizer Fahrradfahrer einen Radhelm. ...»


5. Juli 2011

Österreich: Mehr getötete Kinder im Straßenverkehr

Wien, 5. Juli 2011 – Im ersten Halbjahr 2011 kamen in Österreich 245 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies ein Rückgang um zwei Prozent. Mehr als die Hälfte der Getöteten waren Pkw-Fahrer oder -Insassen. Gestiegen von fünf auf elf ist dagegen die Zahl der tödlich verunfallten Kinder. Auch Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 26 Jahren zählen nach wie vor zu den am stärksten gefährdeten Personengruppen. ...»


5. Juli 2011

ETSC sieht neue EU-Ratspräsidentschaft in der Verantwortung

Brüssel, 5. Juli 2011 – Zum 1. Juli 2011 hat Polen die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) appellierte an den Ratsvorsitz, das Thema Verkehrssicherheit als eine Möglichkeit zu betrachten, die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch Verkehrsunfälle entstehen, zu reduzieren und Europa neue ökonomische Stärke zu verleihen. ...»


5. Juli 2011

Wohnwagengespanne: FAS und Fahrsicherheitstraining dringend empfohlen

Winterthur, 5. Juli 2011 – Mit Beginn der Sommerferien machen sich Millionen Autofahrer auf den Weg in den Urlaub. Doch vollgepackte Pkw oder schlecht gewartete Wohnmobile und Wohnwagengespanne bedeuten häufig auch ein erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr. In ihren aktuellen Crashtests zeigen AXA Winterthur und DEKRA die möglichen Folgen von mangelnder Ladungssicherung und unzureichender Reisevorbereitung. ...»


5. Juli 2011

VCÖ-Studie: Mehr Mopedunfälle unter Jugendlichen

Wien, 5. Juli 2011 – Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) warnt vor einer Herabsetzung des Führerscheinmindestalters für Motorräder bis 125 Kubikzentimeter auf 16 Jahre. Nach der Herabsetzung des Mindestalters für Mopedfahrer auf 15 Jahre im Jahr 2005 stieg die Zahl der verletzten Jugendlichen Leichtkraftfahrer zwischen 2004 und 2008 um 37 Prozent. ...»


30. Juni 2011

Österreich: Durchschnittlich zwei Tunnel-Unfälle pro Woche

Wien, 30. Juni 2011 – Fünf Prozent aller Unfälle auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich ereignen sich in Tunneln. Dies gab das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) bekannt. Zwei Drittel dieser Unfälle sind Auffahrunfälle. Pro Jahr ereignen sich durchschnittlich 112 Verkehrsunfälle in österreichischen Autobahn-Tunnelröhren. Dabei kommen acht Menschen ums Leben, weitere 186 werden verletzt....»


27. Juni 2011

EU-Verkehrsausschuss empfiehlt Tempo 30 innerorts

Brüssel, 27. Juni 2011 – Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts und einheitliche Alkoholgrenzwerte für ganz Europa sind nur zwei Vorschläge eines Berichtes zur Straßenverkehrssicherheit, den der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlamentes angenommen hat. Das bisherige Aktionspapier aus dem Jahr 2010 wurde dagegen als „zu vage, zu ängstlich und unangemessen“ kritisiert. ...»


27. Juni 2011

ETSC: 102.000 weniger Verkehrstote seit 2001

Brüssel, 27. Juni 2011 – Acht EU-Staaten haben die Zahl der Verkehrstoten seit 2001 mehr als halbiert. Auf der fünften PIN-Konferenz des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) wurden Schweden und Litauen für besondere Leistungen im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit geehrt. Dennoch sieht der ETSC viel ungenutztes Potenzial auf dem Gebiet der Unfallprävention....»


16. Juni 2011

Chinesische Metropole verbannt Pedelecs

Shenzhen, 16. Juni 2011 – Mehr als 120 Millionen Fahrräder mit Elektroantrieb sind im chinesischen Straßenverkehr unterwegs. Nachdem die Zahl der Unfälle mit Pedelecs stetig angestiegen war, schritten die Behörden ein und verbannten in der chinesischen Metropole Shenzhen im Südwesten des Landes alle elektrisch betriebenen Zweiräder ...»


15. Juni 2011

Apple verbannt Alkoholkontrollen-Apps vom iPhone

Cupertino, 15. Juni 2011 – iPhone-Hersteller Apple hat Anwendungen, die mobile Alkoholkontrollen in den USA anzeigen, aus dem Appstore entfernt. Bisher war es möglich, deren Angaben in Routenplaner einzubeziehen und Polizeikontrollen zu umfahren. Auf Druck von US-Politikern sollen derartige Programme nicht mehr angeboten werden. Viele Forderungen gehen jedoch noch weiter....»


15. Juni 2011

DRUID-Abschlusskonferenz in Köln

Köln, 15. Juni 2011 – Eine konstant hohe Zahl von Verkehrsunfällen kann auf psychoaktive Substanzen zurückgeführt werden. Das EU-Projekt DRUID (Driving under the influence of alcohol, drugs and medicines) untersucht seit 2005 die Verbreitung verschiedener Substanzen im Straßenverkehr und deren Einfluss auf die Verkehrssicherheit sowie mögliche Sicherheitsmaßnahmen und neue Forschungsmethoden. ...»


15. Juni 2011

ÖBB und KfV: Sicher handeln an Bahnübergängen

Wien, 15. Juni 2011 – Im vergangenen Jahr kam es zu 109 Unfällen auf Bahnübergängen der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB). Dabei wurden elf Menschen getötet, weitere 46 wurden teilweise schwer verletzt. Gemeinsam haben die ÖBB, das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und das österreichische Verkehrsministerium (BMVIT) am 9. Juni 2011, dem International Level Crossing Awareness Day (ILCAD), zu mehr Aufmerksamkeit an Bahnübergängen aufgerufen. ...»


6. Juni 2011

US-Studie: Senioren unterstützen Fahrtauglichkeitstests

Denver, 6. Juni 2011 – Viele ältere Autofahrer würden sich einem Fahrtauglichkeitstest unterziehen und auf Anraten von Ärzten oder Verwandten den Führerschein abgeben. Dies ergab eine Studie der University of Colorado School of Medicine. ...»


6. Juni 2011

Irland: Blutprobe wird nach Verkehrsunfall mit Verletzten zur Pflicht

Dublin, 6. Juni 2011 – Kommt es zu einem Verkehrsunfall mit Verletzen, kann die irische Polizei ab sofort ohne richterliche Anordnung eine Blutprobe der beteiligten Autofahrer nehmen und diese auf Alkohol untersuchen lassen. Die Gesetzesänderung ist eine Reaktion auf die Unfallbilanz. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres kamen in Irland 77 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, das sind bereits elf Verkehrstote mehr als im Vorjahreszeitraum....»


6. Juni 2011

Australien: Fahrradhelm senkt Verletzungsrisiko um 69 Prozent

Brisbane, 6. Juni 2011 – Das Tragen von Fahrradhelmen kann Radfahrern das Leben retten. Einer Studie der australischen Queensland University of Technology (QUT) zufolge konnte das Risiko schwerer Kopfverletzungen bei Verkehrsunfällen um 69 Prozent gesenkt werden. Die Vermutung, das Tragen eines Radhelms mache Radfahren unattraktiv, konnte dagegen nicht bewiesen werden....»


27. Mai 2011

„EUCARIS“-Datenbank beschleunigt internationale Zusammenarbeit

Brüssel, 27. Mai 2011 – Vergehen im europäischen Straßenverkehr sollen künftig noch schneller grenzüberschreitend verfolgt werden können. Das EU-Parlament stimmte nun entsprechenden Plänen für eine engere Zusammenarbeit der europäischen Polizeinetzwerke sowie für verbesserten Datenaustausch zum Zwecke der Strafverfolgung zu....»


27. Mai 2011

Angehörige von Unfallopfern unter seelischem Druck

Dublin, 27. Mai 2011 – Schwere Verkehrsunfälle können sich langfristig auch auf das Fahrverhalten der Angehörigen von Unfallopfern auswirken. Zu diesem Schluss kam eine Konferenz der irischen Verkehrssicherheitsbehörde RSA. Auch wer schon einmal einen Unfall hatte, findet nur selten zu einem sicheren Verkehrsverhalten zurück. ...»


27. Mai 2011

Fahrverhalten soll über Kfz-Versicherung entscheiden

London, 27. Mai 2011 – Junge Autofahrer tragen ein erhöhtes Unfallrisiko. Gerade das macht die Auswahl der richtigen Kfz-Versicherung schwierig. Fahranfänger, die unfallfrei bleiben, empfinden hohe Beiträge häufig als ungerecht. Experten der Royal Society for the Prevention of Accidents (RoSPA) haben nun den Vorschlag gemacht, junge Pkw-Fahrer anhand ihres Fahrverhaltens in Versicherungsklassen einzustufen. ...»


23. Mai 2011

Experten empfehlen Sicherheitstraining für Senioren

Washington, D.C., 23. Mai 2011 – Älteren Autofahrern unterlaufen mehr Fahrfehler. Dies gilt einer australischen Studie zufolge unabhängig davon, ob sie gesund sind oder bisher wenige Unfälle verursacht haben. Die häufigsten Fahrfehler sind Nichtbeachtung des toten Winkels oder das Abkommen von der eigenen Fahrspur. ...»


13. Mai 2011

Österreichs Autobahnen sind sicherer geworden

Wien, 13. Mai 2011 – Die Verkehrssicherheit auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen hat sich verbessert, wie eine Untersuchung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) belegt. So kamen im Jahr 2010 gut 42 Prozent weniger Menschen bei Verkehrsunfällen auf Autobahnen ums Leben als noch zehn Jahre zuvor. Die Summe aller Unfälle sank um 23 Prozent, die Zahl der Verletzten ging um 29 Prozent zurück. ...»


13. Mai 2011

Frankreich: Härteres Strafmaß für Verkehrssünder

Paris, 13. Mai 2011 – Mehr als 25.000 Auto- und Motorradfahrer fuhren im vergangenen Jahr auf französischen Straßen erheblich zu schnell. Damit soll nun Schluss sein. Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 50 km/h überschreitet, muss künftig mit einer dreimonatigen Haftstrafe sowie 3.750 Euro Bußgeld und dem Abzug von sechs Fahrlizenzpunkten rechnen. Die neuen Gesetze sollen laut Innenminister Claude Guéant noch vor September dieses Jahres in Kraft treten. ...»


13. Mai 2011

Österreich: Neue Kampagne rückt Jugendliche in den Fokus

Wien, 13. Mai 2011 – Im Jahr 2010 wurden mehr als 14.000 junge Autofahrer im Straßenverkehr verletzt, 129 kamen ums Leben. Mit der Kampagne „7 Schicksale – 7 Schatten“ will der ÖAMTC besonders Fahrschüler und Fahranfänger für mehr Verantwortung am Steuer sensibilisieren. Die Schicksale von Gleichaltrigen sollen persönlich ansprechen und nachdenklich machen. ...»


10. Mai 2011

bfu-Studie: FAS und Aufklärungskampagnen können Unfallzahlen senken

Bern, 10. Mai 2011 – Jährlich werden auf Schweizer Straßen rund 180 Pkw-Insassen getötet und weitere 1.800 schwer verletzt. Das siebte Sicherheitsdossier der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung beschreibt Risikofaktoren und nennt konkrete Präventionsmaßnahmen zur Verhütung von Verkehrsunfällen. Fahrerassistenzsysteme (FAS) sowie Aufklärungskampagnen gelten dabei als wichtigste Instrumente zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
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10. Mai 2011

ETSC: Motorradfahrer weiterhin mit erhöhtem Unfallrisiko

Brüssel, 10. Mai 2011 – Während die Unfallzahlen im Zusammenhang mit schwächeren Verkehrsteilnehmern europaweit zurückgehen, gibt es insbesondere bei Motorradfahrern keine Entwarnung. Wie der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) mitteilt, stieg die Zahl der getöteten Motorradfahrer in den Jahren 2001 bis 2010 in 13 EU-Staaten....»


9. Mai 2011

Pilotversuch zum autonomen Kolonnenfahren startet

Eindhoven, 10. Mai 2011 – Computergesteuerte Fahrzeuge im Kolonnenverkehr sollen Stau- und Unfallgefahr senken. Am 14. und 15. Mai 2011 wird das fahrerlose Fahren in Gruppen in einem wissenschaftlichen Pilotversuch getestet. Auf einem sechs Kilometer langen Autobahnstück bei Eindhoven wollen Forschergruppen die Verkehrssicherheit und -tauglichkeit des Systems bewerten.
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9. Mai 2011

Alkohol am Steuer gefährdet alle Insassen

Helsinki, 10. Mai 2011 – Wer alkoholisiert Auto fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die anderen Insassen seines Pkw. Eine Studie im Auftrag der finnischen Automobilversicherung LVK untersuchte Alkoholunfälle zwischen 1999 und 2008 und kam zu dem Schluss, dass die Mehrzahl der Verkehrstoten dieser Unfälle aus denjenigen Pkw stammte, deren Fahrer alkoholisiert waren. ...»


4. Mai 2011

Lkw-Kontrollen: 450 Alkohol- und Drogendelikte in sieben Tagen

London, 4. Mai 2011 – In einer europaweiten Lkw-Kontrollwoche unter Federführung des Polizeinetzwerkes TISPOL mussten 450 Lkw-Fahrer ihre Fahrt wegen Alkohol- oder Rauschmitteldelikten beenden. Neben Alkohol- und Drogenkontrollen führten die Beamten Geschwindigkeitsmessungen sowie Überprüfungen der Gurtpflicht, der Ruhezeiten sowie Kontrollen der Ladungssicherung durch. Von insgesamt 189.000 Fahrzeugen wurden rund 58.000 beanstandet. ...»


2. Mai 2011

Autofahrer: Gleicher Fahrzeugtyp wird bevorzugt behandelt

Brisbane, 2. Mai 2011 – Männliche und ältere Verkehrsteilnehmer sind überdurchschnittlich häufig bereit, ihre Vorfahrt an andere abzutreten. Dies ergab eine Studie der Universität Queensland für das Stadtgebiet des australischen Brisbane. Besonders zuvorkommend gaben sich Männer, wenn Frauen am Steuer des anderen Fahrzeugs saßen. Deutlich unfreundlicher verhielten sich sowohl Männer als auch Frauen, sobald es um das Vorfahrtsrecht gegenüber dem eigenen Geschlecht ging. ...»


21. April 2011

IRTAD-Report: Langfristig positive Entwicklung

Paris, 21. April 2011 – Der aktuelle Report der International Road Traffic and Accident Database (IRTAD) für das Jahr 2009 zeichnet eine insgesamt positive Entwicklung der Verkehrssicherheit innerhalb und außerhalb Europas. Nahezu alle 32 berücksichtigten Staaten konnten in den vergangenen Jahren einen Rückgang der Zahlen für Verkehrstote verzeichnen. ...»


19. April 2011

Fit to Drive-Kongress: Alkohol im Straßenverkehr ist europäisches Problem

Den Haag, 19. April 2011 – Alkohol im Straßenverkehr war eines der Kernthemen des internationalen „Fit to Drive“-Kongresses in Den Haag. Verkehrspsychologen und Verkehrsmediziner diskutierten gemeinsam mit Fahrlehrern, Polizeibeamten, Pädagogen, Juristen und Vertretern von Behörden neue gesamteuropäische Lösungsansätze, um die Gefahren von Alkohol und Rauschmitteln im Straßenverkehr wirksam und flächendeckend zu bekämpfen. ...»


19. April 2011

Reifenalter beeinträchtigt Bodenhaftung

Wien, 19. April 2011 – Entscheidend für die sichere Bodenhaftung eines Autoreifens ist nicht seine Profiltiefe allein, wie ein Test des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Clubs (ÖAMTC) zeigt. Mit zunehmendem Reifenalter verschlechtern sich vor allem die Nassgriffeigenschaften, auch wenn die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern noch vorhanden ist. ...»


19. April 2011

Polen: 17 Prozent weniger Verkehrstote in 2010

Warschau, 19. April 2011 – Im Jahr 2010 kamen auf polnischen Straßen 3.902 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Dies bedeutet einen Rückgang um 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Verletzten sank um 12,8 Prozent auf 48.872. Insgesamt registrierte die Polizei 38.776 Unfälle im Straßenverkehr und damit einen Rückgang um 11,2 Prozent. ...»


1. April 2011

Funktechnik warnt vor Zügen

Melbourne, 1. April 2011 – Eine neues Funksystem soll Autofahrer an Bahnübergängen im australischen Bundesstaat Victoria vor herannahenden Zügen warnen. Ein entsprechendes Pilotprojekt ist nun gestartet. Züge und Bahnübergänge erhalten mobile Radiosender, die Warnsignale aussenden. ...»


1. April 2011

Irland: Lösungsorientierte Fahrstunden ergänzen Praxis

Ballina, 1. April 2011 – Ab dem 4. April 2011 müssen Fahrschüler, die in Irland einen Pkw-Führschein machen wollen, zwölf zusätzliche Fahrstunden innerhalb eines halben Jahres belegen. Die jeweils 60-minütigen Praxiseinheiten umfassen die Beherrschung von Verkehrssituationen, die in der Vergangenheit besonders unfallträchtig waren. Die Zusatzstunden sind Teil des staatlichen Maßnahmenkatalogs zu Verbesserung der Verkehrssicherheit bis 2012. ...»


1. April 2011

USA: Neue Alkolock-Systeme als Serienmodell

Washington, D.C., 1. April 2011 – Ein US-amerikanischer Gesetzesentwurf zur Förderung von Alkolocks könnte dafür sorgen, dass diese Technik innerhalb von zehn Jahren zur optionalen Serienausstattung von Pkw gehört. Dabei setzen die Befürworter auf ein neues System, das über Sensoren den Blut- oder Atemalkoholgehalt des Fahrers misst. Bisher kann dies nur über ein Blasröhrchen direkt am Alkolock-Gerät erfolgen. ...»


29. März 2011

ETSC begrüßt EU-Weißbuch für den Verkehrssektor

Brüssel, 29. März 2011 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) begrüßt die Pläne der Europäischen Kommission für nachhaltigen Verkehr. ETSC-Hauptgeschäftsführer Antonio Avenoso sprach von einer „neuen Ära der Verkehrssicherheit in Europa.“ Für das Jahr 2050 ist eine „Vision Zero“ angesetzt, deren erster Schritt die Halbierung der Verkehrstoten in Europa bis zum Jahr 2020 darstellt. ...»


29. März 2011

Australien: Experten empfehlen Gurtwarner für neue Pkw-Modelle

Adelaide, 29. März 2011 – Über ein Drittel der getöteten Pkw-Insassen in South Australia waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt. Dies ergab eine Studie der University of Adelaide für das Jahr 2008. Besonders gefährdet sind junge männliche Autofahrer bei Nachtfahrten. Verkehrsexperten der Motor Accident Commission (MAC) fordern nun elektronische Gurtwarner für alle neuen Pkw-Modelle....»


25. März 2011

Schottland: Experten fordern Nachtfahrverbot für Fahranfänger

Edinburgh, 25. März 2011 – Junge Autofahrer zwischen 17 und 25 Jahre machten ein Drittel aller Verkehrstoten der Jahre 2005 bis 2009 in Schottland aus. Verkehrsexperten fordern für Fahranfänger nun ein Nachtfahrverbot sowie ein Verbot der Personenbeförderung. Führerscheinneulinge sollen außerdem keine getunten oder PS-starken Fahrzeuge mehr fahren dürfen. ...»


25. März 2011

Großbritannien: Jeder dritte Autofahrer liest während der Fahrt E-Mails

London, 25. März 2011 – Seit sieben Jahren ist in Großbritannien der Griff zum Handy während der Fahrt verboten. Dennoch nutzen 81 Prozent der britischen Autofahrer ein Mobiltelefon ohne Freisprechanlage, wie eine Umfrage einer Telefongesellschaft ergab. Während rund die Hälfte der Befragten das Telefon für normale Gespräche nutzte, lasen 31 Prozent der Autofahrer ihre E-Mails über das Handy. ...»


25. März 2011

Nordirland: 199 Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit

Belfast, 25. März 2011 – Nordirland startet das neue Verkehrssicherheitsprogramm 2020 mit den Kernthemen Straße, Fahrzeug und Verkehrsteilnehmer im Fokus. 199 Maßnahmen sollen bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten um mindestens 60 Prozent und die Summe der Schwerverletzten um 45 Prozent senken. ...»


25. März 2011

Großbritannien: Jeder fünfte Fahranfänger ohne Praxis

London, 25. März 2011 – Rund 17 Prozent der jungen Autofahrer in Großbritannien sammeln nach Abschluss der Führerscheinprüfung ausreichend Fahrpraxis. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der AXA Versicherungsgruppe. Unter realen Bedingungen zeigte nur jeder fünfte Gelegenheitsfahrer im Alter zwischen 17 und 29 Jahren ein sicheres Fahrverhalten. Als Gelegenheitsfahrer gelten Fahrer, die höchstens zwei Mal pro Woche hinter dem Steuer sitzen. ...»


14. März 2011

Schweiz: 14. März ist „Turboschlaftag“

Bern, 14. März 2011 – Schon ein kurzer Augenblick Sekundenschlaf kann zu tödlichen Unfällen führen. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, der Touring Club Schweiz (TCS), der Verkehrssicherheitsrat und der Fonds für Verkehrssicherheit haben nun eine dreijährige Informationskampagne zur Bekämpfung von Müdigkeit am Steuer gestartet. Auftakt bildet der „Turboschlaftag“ am 14. März 2011. ...»


14. März 2011

ETSC-Diskussionsforum zum Thema „Alkolocks“

Brüssel, 14. März 2011 – „Alkolocks“ werden an der Zündung eines Kraftfahrzeugs montiert und messen den Atemalkoholwert des Fahrers. Übersteigt dieser Wert eine festgelegte Grenze, kann das Fahrzeug nicht gestartet werden. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) zeigt auf dem Forum „Safe & Sober Transport in Europe“ vom 29. bis 31. März 2011 aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten. ...»


14. März 2011

5.000 Euro Bußgeld bei Flucht vor Drogenkontrollen

Dublin, 14. März 2011 – Autofahrer, die sich einer Verkehrskontrolle wegen Verdachts auf Rauschmittelkonsum entziehen wollen, riskieren in Irland künftig ein Bußgeld von 5.000 Euro sowie eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten. Die neue Gesetzesvorschrift ist Teil eines Aktionsplans gegen Drogen im Straßenverkehr. ...»


14. März 2011

Umfrage: Autofahrer sehen Schuld bei anderen

Huddersfield, 14. März 2011 – Autofahrer rechnen mit Unfällen, machen dafür aber meistens andere Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Eine Umfrage der britischen Brake-Stiftung für Verkehrssicherheit ergab, dass 98 Prozent der Autofahrer davon überzeugt sind, sicherer zu fahren als andere. Über zwei Drittel der Befragten stiegen dennoch mit der Angst vor einem Unfall ins Auto. ...»


14. März 2011

Kanada: 180 Kurzfilme für Verkehrssicherheit

Vancouver, 14. März 2011 – Überhöhte Geschwindigkeit, Autofahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und Unfallgefahr durch Ablenkung – um diese zentralen Themen drehte sich ein Filmwettbewerb der kanadischen Versicherung ICBC. Junge Filmemacher waren aufgerufen, ihren Beitrag für mehr Verkehrssicherheit in Form eines Kurzfilms einzureichen. Die Spots standen über ein Online-Videoportal zur Abstimmung. ...»


10. März 2011

ÖAMTC: Junge Autofahrerinnen sind risikofreudiger

Wien, 10. März 2011 – Erfahrene Autofahrerinnen sind verantwortungsvoller unterwegs als junge Fahranfängerinnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC). Sowohl das Fahrverhalten als auch das Bewusstsein für den technischen Zustand des Fahrzeugs unterscheiden sich deutlich von den Verhaltensmustern junger Fahrerinnen. ...»


10. März 2011

Luxemburg: 42 Prozent weniger Verkehrstote

Arlon, 10. März 2011 – Im Jahr 2010 kamen 42 Menschen bei Verkehrsunfällen auf luxemburgischen Straßen ums Leben. Dies ist ein Rückgang um 42 Prozent. Das erklärte Ziel, die Zahl der Verkehrstoten von 73 im Jahr 2000 zu halbieren, wurde damit zwar nicht erreicht, dennoch sehen sich die Verantwortlichen auf einem guten Weg. Einer der Hauptgründe für diese Entwicklung sei die kontinuierliche Präventionsarbeit im Bereich der Verkehrssicherheit. ...»


10. März 2011

Österreich: Alle drei Stunden verunglückt ein Kind im Straßenverkehr

Wien, 10. März 2011 – Im vergangenen Jahr wurde durchschnittlich alle drei Stunden ein Kind bei einem Verkehrsunfall auf österreichischen Straßen verletzt. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Die Hälfte der verunglückten Kinder war in einem Pkw unterwegs. ...»


10. März 2011

„Grüner Star“: Rechtzeitig zur Früherkennung

Wien, 10. März 2011 – Der 12. März ist Weltglaukomtag. Die Augenerkrankung, auch „Grüner Star“ genannt, wird oft nicht rechtzeitig erkannt und kann ohne Behandlung zum langsamen Verlust des Augenlichts führen. Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) geht von einer hohen Dunkelziffer nicht erkannter Krankheitsfälle aus und empfiehlt eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung. ...»


10. März 2011

Pkw-Insassen bei Crash mit Lkw-Heck weitgehend ungeschützt

Arlington, 10. März 2011 – Fährt ein Pkw auf einen Lkw auf, kann dies bereits ab einer Geschwindigkeit von 56 km/h tödlich für die Pkw-Insassen enden. Ein Test des US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) zeigt, dass die meisten Lkw-Konstruktionen kaum hinreichenden Unterfahrschutz aufweisen. Auch die Pkw-Karosserie biete zwar Knautschzonen, jedoch keinen wirksamen Schutz beim Aufprall auf ein Lkw-Heck. ...»


25. Februar 2011

Österreich führt Radhelmpflicht für Kinder ein

Wien, 25. Februar 2011 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich soll bis 2020 halbiert und die Zahl der Schwerverletzten um 40 Prozent reduziert werden. Vor diesem Hintergrund startet das neue Verkehrssicherheitsprogramm 2011-2020. Im Mittelpunkt des 250 Einzelpunkte umfassenden Maßnahmenpakets stehen schwächere Verkehrsteilnehmer. So wird es ab Mai 2011 eine Radhelmpflicht für Kinder bis zehn Jahre geben, vorerst jedoch ohne Strafen bei Regelverstoß. ...»


25. Februar 2011

Euro NCAP testet ab sofort auch Elektroautos und Assistenzsysteme

Brüssel, 25. Februar 2011 – In den aktuellen Euro NCAP-Tests zur Fahrzeug- und Insassensicherheit wurde erstmals auch ein Fahrzeug mit Elektroantrieb berücksichtigt. Besondere Aufmerksamkeit bei den Tests gilt der unter Hochspannung stehenden Batterie. Ebenfalls neu ist die Auszeichnung für Fahrerassistenzsysteme (FAS), die diesmal an ein kamerabasiertes Spurhaltesystem ging. ...»


22. Februar 2011

Schweiz: Sechs Prozent weniger Verkehrstote in 2010

Bern, 22. Februar 2011 – Auch im Jahr 2010 hat sich die rückläufige Entwicklung der Zahlen für Verkehrstote und Verletzte in der Schweiz fortgesetzt. Nach Angaben der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung wurden 328 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Das ist ein Rückgang um sechs Prozent gegenüber 2009. Die Zahl der Verletzten sank um vier Prozent auf 4.508. ...»


21. Februar 2011

ETSC: PRAISE-Wettbewerb geht in die Zielgerade

Brüssel, 21. Februar 2011 – Noch bis zum 15. März ruft der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC europaweit Unternehmen und Berufspendler auf, ihre Ideen zur Erhöhung der betrieblichen Verkehrssicherheit einzureichen. Im Mittelpunkt des jährlichen PRAISE-Wettbewerbs stehen Maßnahmen und Aktionen, die die Unfallgefahr im Betrieb reduzieren oder Wegeunfällen vorbeugen. ...»


21. Februar 2011

Österreich: Zwei Drittel aller Unfälle passieren innerorts

Wien, 21. Februar 2011 – Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Österreich über 22.900 Verkehrsunfälle innerhalb geschlossener Ortschaften. Dabei kamen 142 Menschen ums Leben, weitere 28.200 wurden verletzt. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) weist darauf hin, dass fast zwei Drittel der Verkehrsunfälle mit Personenschaden innerorts passieren. Besonders gefährdet sind schwächere Verkehrsteilnehmer. ...»


11. Februar 2011

Motorradhelme reduzieren Verletzungsrisiko im Halswirbelsäulenbereich

Baltimore, 11. Februar 2011 – Der Motorradhelm schützt vor schweren Kopfverletzungen und kann lebensrettend sein. Forscher der US-amerikanischen Johns Hopkins University School of Medicine fanden heraus, dass bei einem Unfall zusätzlich eine Schutzfunktion für die Halswirbelsäule besteht. ...»


9. Februar 2011

Österreich: Drogenvortestgeräte im Pilotprojekt

Wien, 9. Februar 2011 – Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und die Bundespolizei Wien wollen künftig schärfer gegen Drogen im Straßenverkehr vorgehen. Ab März sollen mobile Drogenvortestgeräte testweise angewendet werden. ...»


9. Februar 2011

11. Februar: Europäischer Tag des Notrufs 112

Berlin, 9. Februar 2011 – Nur jeder vierte Europäer weiß, dass die lebensrettende Rufnummer 112 in allen EU-Ländern funktioniert. Der 11. Februar wurde von der Europäischen Kommission deshalb zum Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt. Mit zahlreichen Aktionen und Aktivitäten soll der Bekanntheitsgrad der Notrufnummer 112 gesteigert werden. ...»


3. Februar 2011

Slowakischer Kindergarten erhält EU-Verkehrssicherheitspreis

Brüssel, 3. Februar 2011 – Der Vizepräsident der Europäischen Kommission und Verkehrskommissar Siim Kallas hat sieben europäische Organisationen und Einrichtungen mit dem „Road Safety Excellence Award“ für besondere Leistungen in der Verkehrssicherheitsarbeit geehrt. Die Preisträger wurden aus über 500 Unterzeichnern der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit ausgewählt. Einer der Hauptpreise ging an den Kindergarten Materská Škola Dénešova im slowakischen Kaschau. ...»


2. Februar 2011

Österreich: Gurtquoten leicht rückläufig

Wien, 2. Februar 2011 – Aktuelle Erhebungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zeigen einen leichten Rückgang der Anschnallquoten bei österreichischen Pkw-Insassen. Im Jahr 2010 hatten 84 Prozent der Auto- und 81 Prozent der Beifahrer einen Sicherheitsgurt angelegt. Ein Jahr zuvor waren es noch jeweils 89 Prozent. ...»


2. Februar 2011

Großbritannien: Jeder achte Autofahrer überholt ohne Sicht auf Gegenfahrbahn

London, 2. Februar 2011 – Nahezu die Hälfte der britischen Autofahrer hält sich beim Überholen auf Landstraßen nicht an die Tempolimits. Das ergab eine Umfrage der Brake-Stiftung unter 942 Pkw-Fahrern. 16 Prozent der Befragten gaben an, auch dann zum Überholvorgang anzusetzen, wenn sie nicht erkennen könnten, ob sich auf der Gegenfahrbahn ein Fahrzeug nähere. ...»


26. Januar 2011

ETSC begrüßt geplante ABS-Pflicht für Motorräder

Brüssel, 26. Januar 2011 – Fahrer motorisierter Zweiräder der Klasse L, zu denen auch Quads gehören, tragen ein 18-fach höheres Risiko als Autofahrer, bei einem Verkehrsunfall getötet zu werden. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC fordert strengere Bestimmungen für Fahrzeugsicherheit, um die Zahl der EU-weit jährlich rund 6.000 Verkehrstoten dieser Fahrzeugklasse zu senken....»


26. Januar 2011

ETSC: Zusammenarbeit der EU-Verkehrsminister ist ausbaufähig

Brüssel, 26. Januar 2011 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC begrüßt die beschlossene grenzübergreifende Zusammenarbeit der EU-Verkehrsminister. Um das Ziel zu erreichen, die Zahl der jährlich rund 35.000 Verkehrstoten in Europa weiter zu senken, seien jedoch weitere Anstrengungen nötig. ...»


24. Januar 2011

Projekt SARTRE: Praxistest erfolgreich

Gothenburg, 24. Januar 2011 – Mit dem europäischen Projekt SARTRE (Safe Road Trains for the Environment) entwickelt ein internationales Forscherteam das in einem Konvoi eigenständig fahrende Auto. Ein erster Praxistest zwischen zwei Fahrzeugen mit Car-to-Car-System verlief nun erfolgreich. ...»


24. Januar 2011

Ältere Verkehrsteilnehmer: Fahrsimulator effektiver als Einzeltests

Quebec, 24. Januar 2011 – Praktische Fahrstunden im Simulator können älteren Autofahrern unter Umständen besser helfen als herkömmliche Reaktions- und Wahrnehmungstests allein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Université Laval in Quebec. Kognitive Fähigkeiten für sich genommen reichten nicht aus, so die Forscher. Im Straßenverkehr müssten außerdem die passenden Reaktionen erfolgen, die nur in der Praxis trainierbar seien. ...»


14. Januar 2011

Portugal: Mehr Verkehrstote, weniger Verletzte

Lissabon, 14. Januar 2011 – Im vergangenen Jahr kamen 747 Menschen bei Verkehrsunfällen in Portugal ums Leben. Laut offizieller Statistik entspricht dies einem Anstieg von 1,35 Prozent. Nicht berücksichtigt sind dabei die Menschen, die an den Spätfolgen eines Unfalls starben. Die Zahl der Schwerverletzten sank um 1,7 Prozent auf 2.579, die der Leichtverletzten um 3,6 Prozent auf 42.231....»


14. Januar 2011

ETSC setzt hohe Erwartungen in neue EU-Ratspräsidentschaft

Brüssel, 14. Januar 2011 – Am 2. Dezember 2010 einigten sich die Verkehrsminister der EU auf eine engere Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) erwartet von Ungarn, das die neue EU-Ratspräsidentschaft am 1. Januar 2011 angetreten hat, entschiedene Anstrengungen, um die Verkehrssicherheitsarbeit EU-weit zu intensivieren....»


12. Januar 2011

Ohne Linksabbieger sinken Unfallzahlen

Raleigh, 12. Januar 2011 – Das US-amerikanische Modell der so genannten „Superstreet“ kann durch eine besondere Verkehrsführung die Unfallzahlen senken. Forscher der North Carolina State University (NCSU) untersuchten Verkehrsfluss und Unfallhäufigkeit auf diesem Straßentyp, der das Linksabbiegen von einmündenden Straßen auf die Hauptstraße verbietet....»


10. Januar 2011

Victoria: 1,3 Millionen Geschwindigkeitsdelikte

Melbourne, 10. Januar 2011 – Mehr als 1,6 Millionen Strafzettel verteilte die Polizei des australischen Bundesstaates Victoria von Juli 2009 bis Juni 2010. Das waren 40.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Vier von fünf Delikten entfielen auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Etwa 150 Autofahrer wurden pro Tag beim Telefonieren mit dem Handy erwischt....»


10. Januar 2011

Österreich: 13 Prozent weniger Verkehrstote

Wien, 10. Januar 2011 – Im Jahr 2010 erreichte die Zahl der Verkehrstoten in Österreich einen neuen Tiefstand. Bei 511 tödlichen Unfällen kamen 548 Menschen ums Leben, das ist ein Rückgang um 13,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2009. Die langfristige rückläufige Entwicklung der Unfallzahlen setzt sich damit im elften Jahr in Folge fort. Mehr als ein Drittel und damit die Mehrzahl der tödlichen Verkehrsunfälle war auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. ...»


6. Januar 2011

Österreich: Jeder dritte Lkw in schlechtem Zustand

Wien, 6. Januar 2011 – Rund 6.100 Lkw zog die österreichische Polizei von Januar bis November 2010 wegen verkehrsgefährdender Mängel aus dem Verkehr. Hinzu kamen über 80.000 Verstöße gegen Gefahrgutbestimmungen und die Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie gegen Lenk- und Ruhezeiten....»


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