19. Dezember 2014

Estland stattet 140 Busse mit Alkolocks aus

Talinn, 19. Dezember 2014 – Estland hatte in Ausschreibungen für den öffentlichen Omnibusverkehr zusätzliche Punkte für die Ausstattung der Fahrzeuge mit Alkolocks vergeben. Im kommenden Jahr werden 140 Busse mit Geräten ausgerüstet, die den Alkoholgehalt der Atemluft des Fahrers analysieren. ...»


19. Dezember 2014

Schottland senkt Promillegrenze auf 0,5

Edinburgh, 19. Dezember 2014 – Seit dem fünften Dezember gilt in Schottland eine 0,5 Promille-Grenze für Kraftfahrer. Bisher lag die Grenze bei 0,8 Promille. Eine Umfrage hatte zuvor ergeben, dass 68 Prozent der Bevölkerung diesen Schritt begrüßen würden. ...»


19. Dezember 2014

Österreich: KfV erwartet weniger Verkehrstote für 2014

Wien, 19. Dezember 2014 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich wird sich nach einer Prognose des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) für das Jahr 2014 auf rund 430 belaufen. Im Vergleich zum Vorjahr wäre dies ein Rückgang um 5,5 Prozent. Insgesamt rechnet das KfV mit etwa 35.000 Unfällen im Straßenverkehr, dies wären neun Prozent weniger als 2013. ...»


10. Dezember 2014

112-eCall ab 2018 Pflicht in allen neuen Pkw-Modellen

Brüssel, 10. Dezember 2014 – Ab April 2018 müssen neue Pkw-Modelle europaweit mit dem automatischen Notrufsystem 112-eCall ausgerüstet sein. Darauf einigten sich die EU-Kommission, das Europäische Parlament und der Europäische Rat. Einer repräsentativen Umfrage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge trifft eCall auch in Deutschland auf Zustimmung. ...»


1. Dezember 2014

Neue EU-Kommissarin setzt sich für Verkehrssicherheit ein

Brüssel, 1. Dezember 2014 – Die neue EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc hat bekräftigt, dass Verkehrssicherheit ein zentrales Thema ihrer Amtszeit sein werde. Klare Ziele auf diesem Gebiet waren von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bisher nicht zu vernehmen. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC hofft deshalb, dass Bulc eine richtungsweisende Strategie auf den Weg bringen kann. ...»


1. Dezember 2014

Europäische Studie bescheinigt Unfalldatenspeichern hohes Sicherheitspotenzial

Brüssel, 1. Dezember 2014 – Unfalldatenspeicher (Electronic Data Recorder, EDR) bringen hohes Sicherheitspotenzial bei vergleichsweise geringem Installationsaufwand, so das Fazit einer Studie im Auftrag der Europäischen Kommission. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt den freiwilligen Einbau von EDR in Kraftfahrzeuge. ...»


24. November 2014

DEKRA: Vision Zero ist keine Utopie, sondern oft schon Realität

Stuttgart, 24. November 2014 – Viele Städte in Europa haben die „Vision Zero“, nach der kein Mensch bei Verkehrsunfällen ums Leben kommt, bereits erreicht. Dies geht aus dem DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2014 hervor. Auf dem Parlamentarischen Abend von DEKRA in Brüssel unterstrichen Europa-Abgeordnete die wachsende Bedeutung des Zusammenspiels von Mensch und Technik für die Verkehrssicherheit. ...»


31. Oktober 2014

Handy am Steuer: Aufklärung halbiert Unfallrisiko

Tucson, 31. Oktober 2014 – Einfache Aufklärungskampagnen können die Zahl der Autofahrer, die während der Fahrt zum Handy greifen, deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Arizona. Auch langfristige Erfolge ließen sich damit erzielen, so die Autoren. ...»


31. Oktober 2014

US-Studie: Eltern nehmen Kinder zu früh aus Kindersitz

Washington, D.C., 21. Oktober 2014 – Neun von zehn Eltern in den USA lassen ihre Kinder zu früh ohne geeigneten Kindersitz im Auto mitfahren. Eine Studie von Safe Kids Worldwide unter 1.000 Eltern ergab, dass viele Eltern die Mindestgröße von 1,45 Meter für Kinder auf Erwachsenensitzen nicht kannten. Besonders gefährdet seien Kinder, die mit Fahrgemeinschaften unterwegs seien. Hier war jedes fünfte Kind falsch gesichert. ...»


23. Oktober 2014

Gewinner des PRAISE Award 2014 stehen fest

Brüssel, 23. Oktober 2014 – Fünf europäische Unternehmen und Institutionen sind mit dem PRAISE Award für vorbildliche innerbetriebliche Verkehrssicherheitsarbeit ausgezeichnet worden. Antonio Avenoso, Geschäftsführer des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC, ermutigte dazu, die vorgestellten Projektideen zu übernehmen und individuell anzupassen. ...»


23. Oktober 2014

Österreich: Bürger wünschen sich mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Wien, 23. Oktober 2014 – Rund 61 Prozent der österreichischen Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer empfinden den Straßenverkehr als zunehmend spannungsgeladen. Dies ergab eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). In erster Linie würden sich viele Menschen mehr gegenseitige Rücksichtnahme wünschen. ...»


10. Oktober 2014

Sprachsteuerung im Auto noch nicht ausgereift

Washington, D.C., 10. Oktober 2014 – Sprachsteuerung im Auto soll den Fahrer vor Ablenkung schützen und das Bedienen von Radio oder Navigationssystem vereinfachen. Eine Studie der US-amerikanischen AAA Foundation for Traffic Safety kommt zu dem Schluss, dass die derzeit erhältlichen Systeme zu komplex und fehleranfällig sind, um eine sichere Bedienung zu gewährleisten. ...»


10. Oktober 2014

EU-Verkehrsminister unterstützen Änderungsvorschlag zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung

Brüssel, 10. Oktober 2014 – Die EU-Verkehrsminister haben sich darauf geeinigt, den Änderungsvorschlag zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung von Verkehrsdelikten zu unterstützen. Die Überarbeitung war im Juli 2014 eingebracht worden, nachdem der Europäische Gerichtshof die bisherige Richtlinie vom November 2013 wegen einer falschen Rechtsgrundlage für nichtig erklärt hatte. ...»


28. September 2014

ETSC: EU-Kommission darf keine Rückschritte in der Verkehrssicherheitsarbeit riskieren

Brüssel, 28. September 2014 – In einem offenen Brief an den künftigen Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, warnt der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC vor Einschnitten im Bereich der Verkehrssicherheit. Der ETSC reagiert damit auf das Auftragsschreiben Junckers an den designierten EU-Verkehrskommissar Maros Sefcovic. Das Thema Sicherheit im Straßenverkehr wird darin nur beiläufig erwähnt. ...»


28. September 2014

Neue EU-Richtlinien können Übersicht für Lkw-Fahrer verbessern

Loughborough, 28. September 2014 – Gegenwärtig wird auf europäischer Ebene eine neue Richtlinie zur Gestaltung von Lkw-Fahrzeugkabinen diskutiert. Forscher der britischen Universität Loughborough zeigen, wie die neuen Vorgaben zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen könnten. Insbesondere die Zahl der Spiegelblicke soll reduziert werden. ...»


28. September 2014

Handy am Steuer schränkt Wahrnehmung stark ein

Straßburg, 28. September 2014 – Während des Telefongespräches am Steuer eines Kraftfahrzeuges sind Wahrnehmung und Informationsverarbeitung stark eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Straßburg im Auftrag von VINCI Autoroutes. Die visuelle Wahrnehmung der Testfahrer im Realverkehr ging um 50 Prozent zurück. ...»


28. September 2014

Gewinner des Bike Pal Awards stehen fest

Brüssel, 28. September 2014 – Die Gewinner des Bike Pal Awards kommen aus Spanien, Italien und Deutschland. In drei Projekten hatten sich die sechs Studierenden für mehr Sicherheit im Radverkehr eingesetzt. Insgesamt hatten 22 europäische Universitäten mit über 100 Beiträgen am Wettbewerb teilgenommen. Der deutsche Gewinnerbeitrag möchte die Münchner Sopienstraße öffnen. ...»


21. August 2014

Österreich: Zwei Drittel aller Baustellenunfälle sind Auffahrunfälle

Wien, 21. August 2014 – Zwischen 2007 und 2013 ereigneten sich auf österreichischen Straßen insgesamt 488 Unfälle in Baustellen. Elf Menschen kamen dabei ums Leben, 740 Personen wurden verletzt. Nach Angaben des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) war zu dichtes Auffahren in zwei von drei Fällen die Unfallursache. ...»


21. August 2014

Schweiz: 94 Prozent der Autofahrer fahren tagsüber mit Licht

Bern, 21. August 2014 – Seit Januar 2014 gilt in der Schweiz eine Lichtpflicht für Kraftfahrzeuge auch am Tag. Die aktuelle Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigt, dass 94 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer diese Regelung anwenden. Bei der 1981 eingeführten Gurtpflicht dauerte es 33 Jahre, bis ähnlich hohe Quoten verzeichnet werden konnten. ...»


24. Juli 2014

Schweiz: Gurtquote weiterhin bei über 90 Prozent

Bern, 24. Juli 2014 – Neun von zehn Autoinsassen in der Schweiz legen einen Sicherheitsgurt an. Die repräsentative Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung ergab, dass sich 94 Prozent der Fahrer und 93 Prozent der Beifahrer anschnallen. Gegenüber dem Vorjahreswert sind leichte Zuwächse zu verzeichnen. Auf den Rücksitzen nutzen 77 Prozent der Mitfahrer die Sicherheitsgurte. ...»


24. Juli 2014

Österreich: Ablenkung ist Hauptunfallursache auf Autobahnen

Wien, 24. Juli 2014 – Im ersten Halbjahr 2014 wurden 22 Menschen bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Autobahnen oder Schnellstraßen getötet. In sechs Fällen war Ablenkung die Unfallursache. Weitere Ursachen für tödliche Unfälle sind Fahrfehler, Übermüdung und überhöhte Geschwindigkeit. Häufig führen Kombinationen aus mehreren Faktoren zu den verhängnisvollen Unfällen. ...»


24. Juli 2014

Schweiz: Vier von zehn Radfahrern tragen Helm

Bern, 24. Juli 2014 – 43 Prozent der Fahrradfahrer in der Schweiz tragen einen Helm. Dies ergab die jährliche Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung. Während sich die Werte insgesamt auf Vorjahresniveau (46 Prozent) bewegen, ging die Tragequote bei Kindern weiter zurück. ...»


2. Juli 2014

Großbritannien: Zahl der Verkehrstoten erreicht historischen Tiefstand

London, 2. Juli 2014 – Bei Verkehrsunfällen auf britischen Straßen kamen im vergangenen Jahr 1.713 Menschen ums Leben. Wie das Department for Transport (DfT) mitteilt, ist dies ein Rückgang um zwei Prozent gegenüber 2012 und ein neuer Tiefstand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1926. Die Zahl der Schwerverletzten sank um sechs Prozent auf 21.657. ...»


26. Juni 2014

USA: Volkswirtschaftlicher Schaden durch Verkehrsunfälle beträgt 871 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Washington, D.C., 26. Juni 2014 – Verkehrsunfälle auf US-amerikanischen Straßen haben im Jahr 2010 einen volkswirtschaftlichen Schaden von umgerechnet knapp 871 Milliarden US-Dollar (639 Milliarden Euro) verursacht. Dies waren 1,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die direkten Unfallkosten beliefen sich nach Angaben der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA auf rund 203 Milliarden Euro. Den größten Anteil hatten Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit. ...»


26. Juni 2014

Dänemark: Fahrzeug kann nach Alkoholfahrt beschlagnahmt werden

Kopenhagen, 26. Juni 2014 – Ab dem 1. Juli 2014 gelten in Dänemark strengere Strafen für Fahrten unter Alkoholeinfluss. Ab einem Blutalkoholgehalt von zwei Promille kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Wiederholungstäter riskieren bereits ab 1,2 Promille den Verlust von Auto oder Motorrad. In Dänemark gilt für Kraftfahrer die 0,5-Promille-Grenze. ...»


26. Juni 2014

Je mehr Radfahrer, desto sicherer die Straßen

Denver, 26. Juni 2014 – Die Sicherheit für den Fahrradverkehr steigt, wenn mehr Radfahrer unterwegs sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Colorado Denver. Die Forscher konnten diesen „Safety in Numbers“-Effekt in der Stadt Boulder beobachten, die den höchsten Radverkehrsanteil im US-Bundesstaat Colorado verzeichnet. ...»


25. Juni 2014

Europa: 51 Verkehrstote je eine Million Einwohner im Jahr 2013

Brüssel, 25. Juni 2014 – Zwischen 2010 und 2013 sank die Zahl der Verkehrstoten in Europa um durchschnittlich 18 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen PIN-Report des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC hervor. Allerdings schreitet die Entwicklung in einigen Ländern deutlich langsamer voran. Deutschland liegt mit acht Prozent Rückgang im unteren Mittelfeld. ...»


25. Juni 2014

Slowakei erreicht europaweit stärksten Rückgang bei Unfallopferzahlen

Brüssel, 25. Juni 2014 – Vor vier Jahren hatten sich die EU-Mitgliedstaaten das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2020 zu halbieren. Auf dem Weg dorthin hat die Slowakei im direkten Vergleich die größten Fortschritte gemacht, wie der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC bekanntgab. Zwischen 2010 und 2013 sank die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr um 37 Prozent. Auch in anderen Ländern zeichnen sich positive Entwicklungen ab. ...»


6. Juni 2014

EU-Verkehrsminister sprechen sich gegen grenzüberschreitenden Gigaliner-Verkehr aus

Luxemburg, 6. Juni 2014 – Grenzüberschreitende Fahrten mit überlangen Lkw wird es in Europa auch künftig nicht geben. Dies haben die EU-Verkehrsminister in Luxemburg bekräftigt. Sie folgten damit einer Entscheidung des Europäischen Parlamentes. Angenommen wurde dagegen ein anderer Vorschlag: Lkw, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, dürfen das derzeitige Maximalgewicht um eine Tonne überschreiten. ...»


6. Juni 2014

EU-Verkehrsminister: Keine verpflichtenden Vorgaben für mehr Lkw-Sicherheit

Luxemburg, 6. Juni 2014 – Ein neuer Gesetzesentwurf auf europäischer Ebene zielt auf mehr Verkehrssicherheit bei Lkw. So sollen Fahrzeughersteller unter anderem für eine größere Knautschzone und ein erweitertes Sichtfeld sorgen. Die EU-Verkehrsminister erteilten diesem Vorhaben nun eine Absage. Antonio Avenoso, Geschäftsführer des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC, zeigte sich irritiert. ...»


21. Mai 2014

Schwächere Verkehrsteilnehmer profitieren weniger von Verkehrssicherheitsmaßnahmen

Leipzig, 21. Mai 2014 – Im Jahr 2012 verringerte sich die Zahl der Verkehrstoten in den 31 durch das Weltverkehrsforum (ITF) beobachteten Ländern im Schnitt um 1,7 Prozent. Dies geht aus dem heute veröffentlichten ITF-Verkehrssicherheitsreport hervor. Bei der Sicherheit für Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer besteht dagegen im langfristigen Vergleich Nachholbedarf. ...»


14. Mai 2014

TISPOL-Kontrolle: 130.000 Autofahrer ohne Gurt

London, 14. Mai 2014 – Während einer Kontrollaktion in 30 europäischen Ländern wurden 130.578 Fahrzeuginsassen angetroffen, die keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. In 3.461 Fällen waren Kinder nicht oder nicht vorschriftsmäßig gesichert. Koordiniert wurde die Aktion durch das europäische Polizeinetzwerk TISPOL. ...»


14. Mai 2014

Österreich: 2013 erstmals weniger als 500 Verkehrstote

Wien, 14. Mai 2014 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich hat im Jahr 2013 einen neuen Tiefstand erreicht. Nach Angaben von Statistik Austria kamen 455 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Gegenüber 2012 ist dies ein Rückgang um 14,3 Prozent. Die Zahl der Verletzten sank um 5,6 Prozent auf 48.044. Besonders erfreulich ist die rückläufige Entwicklung im Bereich der alkoholbedingten Verkehrsunfälle. ...»


29. April 2014

Europa: 12.000 tödlich verunglückte Fahrzeuginsassen im Jahr 2012

Brüssel, 29. April 2014 – Nach Angaben des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC kamen im Jahr 2012 europaweit 12.345 Menschen als Insassen von Pkw oder anderen Fahrzeugen ums Leben. Expertenschätzungen zufolge könnten jährlich rund 900 Menschenleben gerettet werden, wenn alle Insassen einen Sicherheitsgurt anlegen würden. Doch auch andere Unfallursachen sollten nach Meinung des ETSC schnellstmöglich bekämpft werden. ...»


22. April 2014

Europäisches Parlament stimmt für mehr Lkw-Sicherheit

Brüssel, 22. April 2014 – Das Plenum des Europäischen Parlaments hat neuen Richtlinien für mehr Fahrzeugsicherheit bei Lkw zugestimmt. Den grenzüberschreitenden Verkehr von überlangen Lkw innerhalb der Europäischen Union lehnten die Parlamentarier hingegen eindeutig ab. ...»


10. April 2014

Österreich: Neues Verkehrssicherheitspaket für Schülertransporte

Wien, 10. April 2014 – Ein neues Maßnahmenpaket soll die Sicherheit bei Schülertransporten in Österreich erhöhen. So wird für Fahrer, die die Transporte im Gelegenheitsverkehr mit Pkw oder Kleinbussen durchführen, künftig die 0,1-Promille-Grenze gelten. Eine eigene Ausbildung wird zudem spezielle Kenntnisse für diese Verkehre vermitteln. Die neuen Regelungen sollen noch vor Beginn des neuen Schuljahres in Kraft treten. ...»


10. April 2014

TISPOL-Kontrollaktion: Beamte ziehen 4.400 Lkw aus dem Verkehr

London, 10. April 2014 – Während einer europaweiten Kontrollwoche stoppte die Polizei rund 4.400 Lkw wegen sicherheitsrelevanter technischer Mängel. Insgesamt wurden Anfang Februar 2014 über 137.000 Fahrzeuge in 26 Ländern überprüft. Die Beamten führten unter anderem Geschwindigkeits-, Alkohol- und Gurtkontrollen durch. Koordiniert wurde die Aktion durch das Polizeinetzwerk TISPOL. ...»


2. April 2014

Europa: Acht Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2013

Brüssel, 2. April 2014 – Rund 26.200 Menschen kamen im Jahr 2013 bei Verkehrsunfällen auf europäischen Straßen ums Leben. Nach vorläufigen Zahlen der Europäischen Kommission ist dies ein Rückgang um acht Prozent gegenüber 2012. Je eine Million Einwohner wurden durchschnittlich 52 Personen im Straßenverkehr getötet. ...»


21. März 2014

EU-Verkehrsausschuss setzt sich für mehr Fahrzeugsicherheit bei Lkw ein

Brüssel, 21. März 2014 – Fahrerhäuser von Lkw sollen künftig so gestaltet sein, dass die direkte Sicht für Fahrer verbessert und tote Winkel reduziert werden. Der Verkehrsausschuss im Europäischen Parlament sprach sich für einen entsprechenden Vorschlag aus. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) begrüßte diese Entscheidung. ...»


17. März 2014

Japan: Sieben Prozent weniger Verkehrstote bei Alkoholunfällen im Jahr 2013

Tokio, 17. März 2014 – Im Jahr 2013 kamen 4.373 Menschen bei Verkehrsunfällen auf japanischen Straßen ums Leben. Nach Angaben der Nationalen Polizeibehörde (NPA) waren dies 38 Personen weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Personen, die bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen getötet wurden, sank um sieben Prozent auf 238. Hauptgründe für die positive Entwicklung sind laut NPA verschärfte Alkoholkontrollen und Kampagnen zum Thema Sicherheitsgurt. ...»


14. März 2014

USA: Gurtquote liegt konstant bei 87 Prozent

Washington, D.C., 14. März 2014 – Neun von zehn US-amerikanischen Autofahrern schnallen sich an. Die Gurtquote, ermittelt von der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, ist seit 1995 stetig gestiegen und lag 2013 bei 87 Prozent. Gegenüber 2012 war ein Zuwachs um einen Prozentpunkt zu verzeichnen. Für die Erhebung wurden 91.850 Fahrer und Mitfahrer in insgesamt 72.907 Pkw und Lkw beobachtet. ...»


14. März 2014

Großbritannien: Sicher zur Schule mit Trickfilmfigur „Horace“

London, 14. März 2014 – Ein neuer Ideenwettbewerb bietet britischen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Trickfilme zur Verkehrssicherheit zu erstellen. Gemeinsam präsentierten das Department for Transport (DfT) und der Automobilclub RAC das „Gesicht“ der Kampagne: Trickfilmfigur „Horace“ soll Kinder und Jugendliche zwischen vier und 16 Jahren dazu animieren, sich mit Sicherheit auf dem Schulweg zu beschäftigen. ...»


14. März 2014

Mehr Sicherheit für Kinder: „Volle Aufmerksamkeit – Null Unfälle!“

Wien, 14. März 2014 – Seit dem Jahr 2002 ist die Anzahl der tödlichen Kinderunfälle in Österreich beinahe um die Hälfte zurückgegangen. Dennoch verunglückt durchschnittlich alle drei Minuten ein Kind. Gemeinsam stellten das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und der Verein „Große schützen Kleine“ die Initiative „Vision Zero 2020“ vor. ...»


14. März 2014

Österreich: Fahrverbot für Lkw auf linken Fahrstreifen

Wien, 14. März 2014 – Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Pkw und Lkw auf mehrspurigen Autobahnen in Österreich ist eine wesentliche Ursache für schwere Verkehrsunfälle. Der Verkehrsausschuss im österreichischen Parlament hat nun ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen für den äußerst linken Fahrstreifen auf drei- und vierspurigen Autobahnen beschlossen. ...»


25. Februar 2014

Schweiz: Mit „Stayin’ Alive“ für mehr Motorradsicherheit

Bern, 25. Februar 2014 – Obwohl die Fahrleistungen motorisierter Zweiräder in der Schweiz gering sind, ist jeder dritte Schwerverletzte ein Motorradfahrer. Mit der Kampagne „Stayin’ Alive“ wollen die schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz (FMS) für mehr Rücksicht und Vorsicht im Straßenverkehr werben. ...»


14. Februar 2014

Ausschüsse des Europäischen Parlaments sprechen sich für eCall aus

Brüssel, 14. Februar 2014 – Ab Oktober 2015 sollen alle Neufahrzeuge in Europa mit einem automatischen Notrufsystem ausgestattet sein. Für eine entsprechende Initiative sprach sich der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments aus. Neben eCall sollen weitere Zusatzdienste auf einer standardisierten Telematikplattform im Fahrzeug Platz finden. ...»


14. Februar 2014

Projekt „TRACY“: Mobilität für eine alternde Gesellschaft

Erfurt, 14. Februar 2014 – Der demographische Wandel bringt neue Herausforderungen, wenn es darum geht, Mobilität im Alter zu gewährleisten. Das EU-Forschungsprogramm „TRACY“ hat den derzeitigen Stand europäischer Aktivitäten auf diesem Gebiet untersucht und Forschungslücken identifiziert. Die Ergebnisse sowie ein Aktionsplan liegen nun vor. ...»


5. Februar 2014

Jeder dritte junge Autofahrer greift am Steuer zum Telefon

Hamburg, 5. Februar 2014 – Viele Autofahrer können dem Griff zum Handy nicht widerstehen. Laut einer weltweiten Umfrage des Marktforschungsinstitutes Ipsos nutzt jeder fünfte Deutsche das Mobiltelefon während der Fahrt für SMS, E-Mails oder Social Media. Unter den Autofahrern bis 35 Jahre betrug der Anteil der aktiven Nutzer sogar 34 Prozent. ...»


5. Februar 2014

Fahranfänger: Bis zu achtmal höheres Unfallrisiko bei Handynutzung

Washington, D.C., 5. Februar 2014 – Rund zehn Prozent ihrer Zeit am Steuer verbringen Autofahrer mit Essen, Telefonieren oder dem Schreiben von Kurznachrichten. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen National Institute of Child Health and Human Development (NICHD), bei der das Fahrverhalten von 150 Autofahrern per Videokamera dokumentiert wurde. Am gefährlichsten wirkte sich Ablenkung am Steuer auf junge Fahranfänger aus. ...»


2. Februar 2014

Österreich: Mehr Verkehrstote im ersten Halbjahr 2014

Wien, 2. Juli 2014 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich ist im ersten Halbjahr 2014 um knapp ein Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mitteilt, kamen in den ersten sechs Monaten 237 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Hauptursachen für die tödlichen Unfälle waren nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung und Unachtsamkeit. ...»


29. Januar 2014

BASt kooperiert mit japanischer NTSEL

Bergisch Gladbach, 29. Januar 2014 – Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit zwischen Deutschland und Japan soll intensiviert werden. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten Vertreter der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der japanischen Verkehrssicherheits- und Umweltinstitution National Traffic Safety and Environment Laboratory (NTSEL). ...»


24. Januar 2014

TISPOL-Kontrollwoche stoppt knapp 3.000 Lkw wegen technischer Mängel

London, 24. Januar 2014 – In einer europaweiten Aktionswoche wurden mehr als 147.000 Lkw in 29 Ländern auf ihre Sicherheit kontrolliert. Mehr als jeder zweite Fahrer verstieß gegen geltendes Recht. 2.929 Fahrzeuge zog die Polizei wegen technischer Mängel an Ort und Stelle aus dem Verkehr. Koordiniert wurde die Aktion vom europäischen Polizeinetzwerk TISPOL. ...»


24. Januar 2014

Polen: Zahl der Verkehrsunfälle nimmt auch 2013 weiter ab

Warschau, 24. Januar 2014 – Im Jahr 2013 kamen 3.291 Menschen bei Verkehrsunfällen auf polnischen Straßen ums Leben. Nach offiziellen Angaben war dies ein Rückgang um 7,8 Prozent gegenüber 2012. Die Zahl der Verletzten sank um fünf Prozent auf 43.471. Um die positive Entwicklung fortzusetzen, soll die Zahl der Einsatzkräfte im Straßenverkehr erhöht werden und künftig ein Zehntel aller Polizeibeamten in Polen ausmachen. ...»


Archiv 2017

Archiv 2016

Archiv 2015

Archiv 2014

Archiv 2013

Archiv 2012

Archiv 2011

Archiv 2010

Archiv 2009

DVR-NEWSLETTER



TIPPS

Verkehrssicherheitsprogramme für Kinder
verkehrssicherheitsprogramme.de
Verkehrssicherheitsprogramme für Jugendliche
verkehrssicherheitsprogramme.de
Verkehrssicherheitsprogramme für Radfahrer
verkehrssicherheitsprogramme.de