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Zweiradroller „Segway“ bundesweit zugelassen

Berlin, 10. Juli 2009 - Die Zweiradroller „Segway“ dürfen mit ausdrücklicher Genehmigung des Gesetzgebers bald bundesweit im Straßenverkehr unterwegs sein. Der Bundesrat stimmte einer Verordnung zu, mit der die entsprechende Rechtsgrundlage geschaffen wird. Bisher waren die Roller, die unter elektronische Mobilitätshilfen fallen, nur mit Ausnahmegenehmigung einiger Bundesländer zugelassen.

Wer einen „Segway“ fährt, benötigt mindestens die Berechtigung zum Führen eines Mofas sowie ein Versicherungskennzeichen für das Fahrzeug. Innerhalb geschlossener Ortschaften sind nur Schutzstreifen, Radfahrstreifen, Radwegefurten und Radwege zu befahren. Ist dies nicht möglich, darf die Fahrbahn benutzt werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt die Regelung entsprechend, sofern die zu befahrenden Straßen keine Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen sind. Es gilt weiterhin das Rechtsfahrgebot.

Ausgenommen von dieser Gesetzesnovelle sind Offroad-„Segways“, denn diese sind 0,84 Meter breit und überschreiten damit die maximal zulässige Breite von 0,7 Metern.

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