ALLES GECHECKT – Mein Fahrzeug. Meine Sicherheit.

Viele Pannen und Unfälle im Straßenverkehr könnten verhindert werden, wenn alle Fahrzeuge technisch in Ordnung wären und einwandfrei funktionieren würden. Doch gerade beim Thema Fahrzeugsicherheit besteht ein großer Handlungsbedarf. Das zeigen zum Beispiel die Besorgnis erregenden Ergebnisse des „SafetyChecks“, einer gemeinsamen Aktion der DEKRA, des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht:

Dabei ließen im Jahr 2011 fast 16.000 junge Autofahrerinnen und Autofahrer ihr Fahrzeug freiwillig checken. 81 Prozent der Fahrzeuge wurden beanstandet. Bei Fahrzeugen, die acht Jahre oder älter waren, lag die Mängelquote sogar bei rund 90 Prozent. 53 Prozent aller geprüften Fahrzeuge hatten Mängel an Fahrwerk, Rädern/Reifen und Karosserie, 48 Prozent an Beleuchtung, Elektrik und Elektronik und 41 Prozent an der Bremsanlage. Die Prüfingenieure fanden im Schnitt 3,4 Mängel an jedem Pkw, auch an elektronisch gesteuerten Sicherheitssystemen wie Antiblockiersystem (ABS), Airbag und elektronischer Stabilitätskontrolle (ESP) oder Anti-Schlupfregelung (ASR). Ein Grund dafür ist, dass jüngere Leute in den meisten Fällen alte Autos fahren, die häufig durch eine hohe Zahl technischer Mängel auffallen.

Mangelnde Fahrzeugsicherheit geht nicht nur die jungen Fahrerinnen und Fahrer etwas an: Jedes Fahrzeug sollte regelmäßig gewartet werden. Je älter ein Fahrzeug ist – egal ob Pkw, Transporter, Motorrad oder Fahrrad – desto stärker muss man prüfen, ob technisch noch alles in Ordnung ist.

Zentrales Element der Aktion ist ein Magazin, das in zahlreichen Servicebeiträgen und Interviews das Thema Fahrzeugsicherheit vielfältig und abwechslungsreich darstellt. Neben Informationen zu Fahrerassistenzsystemen, Licht (dazu gehört auch das Sichtbarmachen von Fahrzeugen und Verkehrsteilnehmern) oder Reifen geben Experten des DVR, der Dekra, der UK Nord, der BG für Transport und Verkehrswirtschaft sowie der Polizei Nordrhein Westfalen hilfreiche Tipps zur Pflege und Wartung der verschiedenen Fahrzeuge.

In den vier begleitenden Flyern finden sich zusätzliche Hinweise. Hier werden auch E-Bikes (Pedelecs) berücksichtigt. Die mit Motorunterstützung ausgestatteten Zweiräder gelten entweder als Mopeds („Pedelec 45“) oder als Fahrräder („Pedelec 25“). Beide Gruppen haben unterschiedliche Sicherheitsanforderungen.

In sieben für die Schwerpunktaktion erstellten Videos werden Grundlagen zur Sicherheit von Pkw, Transportern, Motorrädern und Fahrrädern vermittelt und viele Tipps gegeben, wie man selbst zur Sicherheit seines Fahrzeugs beitragen kann.

Die UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion will das Bewusstsein dafür schärfen, dass die regelmäßige Wartung der Fahrzeuge durch Experten und ein eigenes wachsames Auge auf die Sicherheit des eigenen Fahrzeugs wichtige Faktoren zur Senkung des Unfallrisikos darstellen.

Die UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion beginnt am 1. Juni 2012 mit einem Gewinnspiel zum Thema Fahrzeugsicherheit. Einsendeschluss für dieses Preisausschreiben ist der 28. Februar 2013. Weitere Informationen und alle Präventionsmaterialien finden sich unter www.alles-gecheckt.de.

Kontakt:

Carla Bormann, Referentin Öffentlichkeitsarbeit und stv. Pressesprecherin
Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)
Auguststraße 29
53229 Bonn
E-Mail: cbormann@dvr.de
Telefon: (0228) 40001-74

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