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Kontrollen mit Wirkung

Kontrollen mit Wirkung. (Foto > DVR)
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Nicht angepasste Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen in Deutschland. Verkehrskontrollen tragen maßgeblich dazu bei, dass Autofahrer nur erlaubte und angepasste Geschwindigkeiten wählen. Doch was ist, wenn keine Kontrollen zu erwarten sind? Auch die Starenkästen bringen begrenzten Erfolg, denn sie reduzieren die Geschwindigkeiten auf nur etwa 300 Metern.

Besseren Erfolg, zum Beispiel bei Unfall­schwerpunkten auf Autobahnen, versprechen Langstreckenkontrollen, auch „Section Control“ genannt. Die Fahrzeuge und Kennzeichen werden zu Beginn der Kontrollstrecke erfasst, die Fahrtzeit wird über mehrere Kilometer ermittelt. Das Durchschnittstempo am Ende der Fahrtstrecke darf das vorgeschriebene Tempolimit nicht überschreiten.

Wer zu schnell gefahren ist, dem drohen Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe oder sogar der Entzug der Fahrerlaubnis. Wer allerdings mit zu hoher Geschwindigkeit in die Kontrollstrecke eingefahren ist, hat die Chance, so "schnell" zu fahren, dass er am Ende der Strecke mit einer erlaubten durchschnittlichen Geschwindigkeit gemessen wird.

So funktioniert „Section Control“. (Foto > GWM)
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„Section Control“ gibt es bereits in Österreich, den Niederlanden und in Großbritannien – mit großem Erfolg. Im Bereich des Kaisermühlentunnels in Österreich beispielsweise hat sich das Unfallrisiko durch dieses Kontrollinstrument um 42 Prozent verringert. Auch auf anderen Strecken wurden Erfolge gemessen. Wenn Unfälle passierten, dann verliefen sie in der Regel glimpflich.

In Deutschland gibt es „Section Control“ noch nicht, obwohl es deutliche Vorteile gegenüber punktuellen Kontrollen gibt.

Den Kritikern an „Section Control“ geht es vorrangig um den Datenschutz. Alle Autokennzeichen müssen zu Beginn der Kontrollstrecke gespeichert werden. Diese Speicherung, so ihre Kritik, sei ohne Verdachtsmomente nicht erlaubt.

Der nächste Verkehrsgerichtstag in Goslar im Januar 2009 wird sich des Themas „Section Control“ annehmen. Eine Lösung des Problems im Sinne der Verkehrssicherheit könnte sein, dass Daten der Autofahrer, die sich an die Durchschnittsgeschwindigkeit gehalten haben, sofort gelöscht werden.



„Auch frei verkäufliche Arzneien können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen!“

Informierten über Risiken und Nebenwirkungen (v.l.n.r.): Prof. Thomas Daldrup (Uni Düsseldorf), Dr. med. Martina Albrecht (BASt) und Ralf Sanner (ACV). (Foto > PR NRW)

Informierten über Risiken und Neben­wirkungen (v.l.n.r.): Prof. Thomas Daldrup (Uni Düsseldorf), Dr. med. Martina Albrecht (BASt) und Ralf Sanner (ACV). (Foto > PR NRW)


Leser-Telefon-Aktion „Medikamente im Straßenverkehr“

Im Schnitt greift jeder Bundesbürger drei Mal täglich zu einem Medikament. Was viele nicht wissen: Ein großer Teil der Arzneimittel hat Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und kann sogar ursächlich für einen Unfall verantwortlich sein. Neben der Gefahr für Leib und Leben kann das Fahren unter Medikamenteneinfluss auch rechtliche Konsequenzen haben. Dabei schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.

Andererseits stellen viele Medikamente die Fahrtüchtigkeit überhaupt erst wieder her. Alles zu diesem wichtigen Thema erfuhren die Leserinnen und Leser von 23 beteiligten Zeitungen bei der DVR-Telefonaktion. Sieben Stunden lang standen ihnen die Experten Rede und Antwort.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Nachlesen:

Welche Medikamentengruppen sind besonders kritisch im Straßenverkehr?
Prof. Thomas Daldrup, Institut für Rechtsmedizin an der Uni Düsseldorf: Es gibt einige Arzneimittelgruppen, die in besonderem Maße die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen. Dazu gehören Schlafmittel, Beruhigungsmittel und Psychopharmaka, blutdrucksenkende Mittel, Diabetes-Medikamente sowie Präparate gegen Erkältungskrankheiten und Allergien. Besonders kritisch sind immer Medikamente, nach deren Einnahme der Blutzucker oder der Blutdruck stark absinken können oder die Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sein kann. Auch Gefühlsschwankungen und Persönlichkeitsveränderungen sind kritische Nebenwirkungen. Generell gilt aber: Fragen Sie bei jedem verordneten Medikament Ihren Arzt nach Beeinträchtigungen der Fahrtüchtigkeit und lesen Sie sich immer aufmerksam die Packungsbeilage durch. Und beurteilen Sie selbstkritisch Ihren Gesundheitszustand vor Fahrtantritt!

Sind auch frei verkäufliche Arzneien gefährlich?
Prof. Daldrup: Ja, durchaus. Es gibt viele frei verkäufliche Medikamente, nach deren Einnahme man das Auto unbedingt stehen lassen sollte. So finden sich beispielsweise in vielen rezeptfreien Beruhigungsmitteln beziehungsweise Hustenstillern und Erkältungsmedikamenten die Wirkstoffe Doxylamin oder Diphenhydramin beziehungsweise Dextrometarphon, die müde machen. Gerade bei selbst verordneten Medikamenten sollten Sie daher den Apotheker nach unerwünschten Nebenwirkungen am Steuer fragen und Warnhinweise im Beipackzettel unbedingt beachten.

Was ist, wenn ich mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen muss?
Marion Pieper-Nagel, Referentin beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) in Bonn: Dann ist besondere Vorsicht geboten! Medikamentencocktails können unberechenbare Nebenwirkungen entfalten, die Sie in keinem Beipackzettel finden. Wenn Sie mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, sollten Sie sich ohne ärztlichen Rat grundsätzlich nicht ans Steuer setzen.

Ich habe Parkinson und muss dauerhaft Medikamente einnehmen. Darf ich noch Auto fahren?
Dr. Martina Albrecht, Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach: Sowohl die Parkinson-Erkrankung an sich als auch die verordneten Medikamente können die Fahrtauglichkeit beeinflussen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über dieses Thema. Ob Sie noch Auto fahren dürfen, hängt ganz wesentlich davon ab, wie gut Sie die Medikamente vertragen und wie gut die Krankheit eingestellt ist. Wenn Sie trotz gravierender körperlicher oder geistiger Mängel Auto fahren, machen Sie sich strafbar – egal ob die Erkrankung oder die Medikamente diese Mängel verursachen.

Sind ein paar Züge am Joint wirklich so schlimm?
Prof. Daldrup: Auch nach ein paar Zügen am Joint ist Autofahren tabu! Denn die Dosierung von Cannabis ist unberechenbar. Die wirksame Dosis schwankt zum Beispiel je nach Person oder Tagesform; außerdem hängt die aufgenommene Dosis von der Qualität der Zubereitungen ab. Mögliche Folgen des Cannabiskonsums können Euphorie, Konzentrations-, Wahrnehmungs- und Reaktionsstörungen sein. Wer trotzdem Auto fährt, riskiert Strafen. Nach dem Straßenverkehrsgesetz ist das Fahren unter Cannabiseinfluss generell verboten – und zwar unabhängig von der Dosis.

Ist es in Ordnung, wenn ich ein Schmerzmittel eingenommen und ein Bier getrunken habe und mich dann ans Steuer setze?
Dr. Albrecht: Nein, auf keinen Fall! Bereits kleine Mengen an Alkohol können die Wirkungen von Arzneimitteln unberechenbar verstärken. Auch wenn Sie ein Mittel an sich gut vertragen, kann es in Kombination mit Alkohol erhebliche Auswirkungen auf Ihre Fahrtüchtigkeit haben. Nach Bier und Schmerzmitteln sollten Sie das Auto stehen lassen.

Mein Mann ist schwer krank und muss starke Medikamente einnehmen. Meiner Meinung nach ist er nicht fahrtüchtig, sieht das aber nicht ein. Was kann ich tun?
Dr. Albrecht: Grundsätzlich liegt die Verantwortung für mögliche Folgen einer Fahruntüchtigkeit infolge der Medikamenteneinnahme bei Ihrem Mann. Sie sollten zuerst in einem Gespräch versuchen, ihn davon zu überzeugen, das Thema mit seinem Arzt zu besprechen. In sehr gravierenden Fällen besteht die Möglichkeit, die zuständige Fahrerlaubnisbehörde zu verständigen, die dann eine Untersuchung anordnet.

Darf ich nach der Spritze beim Zahnarzt Auto fahren?
Ralf Sanner, Generalsekretär des Automobil-Club Verkehr Deutschland: Nein, ich rate davon dringend ab. Es gibt Studien, die zeigen, dass es nach lokalen Betäubungen schon zu schweren Unfällen gekommen ist. Zumindest sollten Sie so lange warten, bis die lokale Wirkung der Betäubung vollständig abgeklungen ist. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, lassen Sie das Auto 24 Stunden stehen.

Wenn ich unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursache, kann das auch Auswirkungen auf den Kfz-Versicherungsschutz haben?
Ralf Sanner: Ja, das kann sogar erhebliche Auswirkungen haben! Wenn die eingenommenen Medikamente zu den berauschenden Mitteln gehören, der Fahrer deshalb nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen und hierdurch einen Unfall verursacht oder mit verursacht, droht in der Haftpflichtversicherung eine Rückforderung von bis zu 5.000 Euro. In der Kaskoversicherung kann der Verlust des kompletten Versicherungsschutzes die Folge sein. Daneben drohen Bußgelder, Fahrverbote und sogar Freiheitsstrafen.


Abschluss der „German Safety Tour 2008“


Abschluss der „German Safety Tour 2008“ auf Sardinien. (Foto > P.A.D Werbeagentur)

Abschluss der „German Safety Tour 2008“ auf Sardinien. (Foto > P.A.D Werbeagentur)

Sardinien war Schauplatz der letzten Etappe der „German Safety Tour 2008“. Bereits seit Mai dieses Jahres war die „German Safety Tour“ in Deutschland unterwegs. An insgesamt zehn Stand­orten wurden dabei spezielle Motorrad-Sicher­heits­trainings durch­geführt, und zwar nicht auf einem abgesperrten Trainingsgelände, sondern im öffentlichen Straßen­verkehr.

Die Teilnahme an den Touren in Deutschland wurde über ein Online-Spiel auf der Webseite www.german-safety-tour.de ausgelobt. Als Abschluss und Höhepunkt wurden unter den Tour-Teilnehmern die Gewinner ermittelt, die gemeinsam das „German Safety Team“ bildeten und an der Erlebnistour auf Sardinien teilnahmen. Begleitet wurden sie von der ehemaligen Motorradrennfahrerin Katja Poensgen, die die Verkehrssicherheitskampagne unterstützt.

Die „German Safety Tour“ soll auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Die Sicherheitstrainings im Realverkehr sollen allen Bikern angeboten werden. Um dieses Angebot zu realisieren, werden Sicherheitsrouten erarbeitet und Instruktoren zertifiziert. Das DVR-Gütesiegel soll für die Durchführung entsprechender Trainings zukünftig eine Grundvoraussetzung sein.

Mit dem Startschuss für die „German Safety Tour 2009“ werden Unfallforschung der Versicherer (UDV) und DVR also gleichzeitig ein deutschlandweit ganz neues Sicherheitsangebot realisieren. Für die zweite Etappe der „German Safety Tour“ wird es wieder zehn Tour-Stopps geben, für die man sich online qualifizieren kann.

Detaillierte Informationen zu den Inhalten der „German Safety Tour“ und zur Abschlusstour auf Sardinien finden sich unter www.german-safety-tour.de und in den entsprechenden Ausgaben der Fachzeitschriften „Motorradfahrer“ und „Tourenfahrer“.

Die „German Safety Tour“ ist eine Initiative der UDV, des DVR und des Reiner H. Nitschke-Verlags (Herausgeber der Zeitschriften „Tourenfahrer“ und „Motorradfahrer“). Die Initiatoren reagieren mit dieser Aktion auf die negative Entwicklung der Unfallzahlen von Motorradfahrern. So starben im vergangenen Jahr 807 Motorradfahrer im Straßenverkehr, insgesamt verunglückten knapp 35.000 Biker. Beim Motorradfahren ist das Unfallrisiko – bezogen auf den Fahrzeugbestand – nach wie vor am höchsten.



Mehr Sicherheit für Einsatzfahrer

DVR entwickelt neues simulatorbasiertes Schulungsprogramm

Mehr Sicherheit für Einsatzfahrer. (Foto > DVR)
Foto > DVR
 

Immer wieder wird in den Medien über dramatische Unfälle bei Einsatzfahrten unter Sondersignalen berichtet. Alle drei Minuten kommt es während einer Fahrt zu relevanten kritischen Situationen. Der Arbeitsplatz in einem Polizei-, Feuerwehr-, oder Rettungswagen birgt ein großes Gefährdungspotenzial.

Einsatzfahrten sind Ausnahmesituationen im Straßenverkehr, die multiple Anforderungen an die Fahrer stellen. Der Stress des Einsatzes, das Verkehrsgeschehen, der Funkverkehr, die Kommunikation mit dem Beifahrer und der Geräuschpegel des Martinshorns führen zu einer großen Beanspruchung des Fahrers. Und dies bei einem Einsatz, dessen Erfolg über Leben und Tod entscheiden kann. Will man dieses Gefährdungspotenzial entschärfen, helfen Ge- und Verbote nicht weiter. Vielmehr muss es darum gehen, Kenntnisse über die besondere Belastungssituation und Handlungsstrategien zu deren Vermeidung oder Beherrschung zu vermitteln.

Der DVR hat deshalb ein simulatorbasiertes Seminarkonzept entwickelt. Ziel des Schulungsprogramms ist es, das Kompetenzprofil der Einsatzfahrer besonders hinsichtlich der Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz zu verbessern und zu trainieren.

„Der Einsatzfahrer ist nicht Opfer, sondern aktiver Teil der Verkehrssituation“, lautet das Credo. Diese Einsicht, warum das so ist und was man dagegen tun kann, sind wesentliche Inhalte des Seminars. Methodisch kommen neben speziell entwickelten Simulatorfahrten geeignete Moderations- und Visualisierungstechniken zum Einsatz.

Weiterhin zielt das Seminar darauf ab, die diskutierten Belastungsaspekte und die zu deren Vermeidung beziehungsweise Abschwächung erarbeiteten Handlungsstrategien erfahrbar zu machen. Dazu wird ein Fahrsimulator eingesetzt, der entsprechende Verkehrsszenarien bietet.

Simulatoren besitzen im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Einsatzfahrern besondere Vorteile. Gefährdungssituationen wie Mehrfachbelastungen oder Funkverkehr können standardisiert dargestellt und realitätsnah trainiert werden.

Das entwickelte Schulungskonzept kombiniert klassische Seminararbeit mit Ausbildungsteilen am Simulator. Für typische Unfallschwerpunkte werden Übungsszenarien entwickelt, die die typischen Belastungsarten enthalten. Der Fahrer muss die Situation durch Anwendung der erlernten Handlungsstrategien bewältigen und soll zur Einsicht kommen, dass er seiner Verpflichtung nur nachkommen kann, wenn er sicher am Einsatzort ankommt.

Ergänzend zum Training der Einsatzfahrer muss aber auch über eine verstärkte Berücksichtigung der Thematik „Einsatzfahrt unter Wege- und Sonderrechten“ bei der Ausbildung zum Erwerb der allgemeinen Fahrerlaubnis nachgedacht werden.


Richtiges Verhalten in Rettungsgassen


In einem Beschluss widmet sich der DVR der nach wie vor verbreiteten Unsicherheit vieler Autofahrer, wenn sich ein Fahrzeug mit Sondersignal nähert. Größte Schwierigkeit bereitet dabei die Bildung der vorgeschriebenen Rettungsgasse. Durch falsches Verhalten gehen wertvolle Minuten verloren, die eine rechtzeitige Rettung in Frage stellen. Daher wird die Notwendigkeit gesehen, Autofahrer über das richtige Verhalten bei Einsatzfahrten von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu informieren.

Laut Paragraf 11 der Straßenverkehrsordnung (StVO) muss für Rettungs­fahrzeuge auf zweistreifigen Autobahnen die Rettungsgasse in der Mitte zwischen den beiden Fahrstreifen gebildet werden. Bei einer dreistreifigen Fahrbahn muss die Rettungsgasse immer zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen zur Verfügung stehen.




DVR-Qualitätssiegel zum ersten Mal im Ausland verliehen

Driving Camp Vorarlberg wird für seine Fahrsicherheitstrainings ausgezeichnet

DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner (l.) überreicht Fritz-Peter Winkler (Driving Camp) das Qualitätssiegel. (Foto > AD PITCH)

DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner (l.) überreicht Fritz-Peter Winkler (Driving Camp) das Qualitätssiegel. (Foto > AD PITCH)


Das Driving Camp im österreichischen Vorarlberg hat als erstes Fahr­sicher­heits­zentrum im Ausland das Qualitätssiegel des DVR erhalten.

Im Juni 2008 hatten Experten des DVR die Pkw- und Lkw-Intensivtrainings auf dem Übungsgelände des Driving Camps in Röthis begutachtet und festgestellt, dass beide Angebote die Kriterien des Qualitätssiegels erfüllen.

Ob es sich um die richtige Sitzposition und Lenkradhaltung, das richtige Bremsen und Ausweichen oder das Abfangen eines schleudernden Fahrzeugs handelt – in den unterschiedlichen Qualitätsdimensionen konnten die Angebote des Driving Camps überzeugen.

„Das Qualitätssiegel des DVR, der über eine fast 40-jährige Erfahrung in der Entwicklung fahrpraktischer Sicherheitstrainings verfügt, ist sichtbarer Ausdruck eines hohen Sicherheitsniveaus“, sagte DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner bei der Übergabe des Siegels an Fritz-Peter Winkler, Geschäftsführer des Driving Camps. Das Gütesiegel ergänzt die bestehenden fahrpraktischen Trainings und Programme „nach Richtlinien des DVR“.

Mit dem „Qualitätssiegel Verkehrssicherheit – anerkanntes und kontrolliertes Training“ dokumentiert das Driving Camp Vorarlberg seine hohen Fahrsicherheitsstandards. Um das Qualitätssiegel verwenden zu können, werden der Inhalt des Trainings, die angewendete Methode, das System der Trainerausbildung und -fortbildung sowie die Kontrolle und Aspekte der Qualitätssicherung beurteilt.

„Das Qualitätssiegel zeigt, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt, das neueste Erkenntnisse zur Durchführung fahrpraktischer Trainings berücksichtigt“, so Kellner. Als einfach zu erkennendes Zeichen soll es den Kunden als Orientierungshilfe dienen, qualitativ hochwertige Angebote auf den ersten Blick zu erkennen. Es macht das Kernziel des Angebots deutlich, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.


Darüber ärgern sich Verkehrsteilnehmer innerorts

Darüber ärgern sich Verkehrsteilnehmer innerorts. (Grafik > GWM)

Grafik > GWM


Fast zwei Drittel der Auto­fahrer ärgern sich im inner­städtischen Straßen­verkehr am meisten über zu wenig Parkplätze – Radfahrer (34 Prozent) und Fußgänger (39 Prozent) über zu schnelles Fahren. Das ist das Ergebnis einer repräsen­tativen Befragung, die im Auftrag des DVR im November 2008 unter 2.000 Personen durchgeführt wurde.

An zweiter Stelle der Ärgernisse rangieren bei den Autofahrern mit 48 Prozent zu dichtes Auffahren, bei den Radfahrern Radler ohne Licht (28 Prozent) und bei den Fußgängern die schlechten Bus- und Bahnverbindungen (22 Prozent).

Platz Nummer drei bei den Ärgernissen im innerstädtischen Straßenverkehr belegen bei Autofahrern mit 37 Prozent die Blinkmuffel, bei Radfahrern mit 26 Prozent verboten geparkte Fahrzeuge und bei Fußgängern Rotlichtfahrer (15 Prozent).