Hidehiko Enomoto mit dem Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge ausgezeichnet

Klettwitz, 6. Oktober 2011 – Hidehiko Enomoto, Leiter der Forschung des japanischen Nutzfahrzeugherstellers Hino Motors, Ltd., ist auf dem 7. Internationalen DEKRA/VDI-Symposium 2011 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ mit dem Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge 2011 ausgezeichnet worden.

„Hidehiko Enomoto erhält die Ehrung für seine ausgezeichneten Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der Entwicklung von Nutzfahrzeugen. Er hat zu einer wesentlichen Steigerung der aktiven und passiven Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen“, sagte Prof. Dr. Egon-Christian von Glasner, Präsident der Europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU), in seiner Laudatio.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten trieb Hidehiko Enomoto im Technischen Forschungszentrum von Hino Motors die Entwicklung der aktiven und passiven Sicherheit von Lkw und Bussen voran. Schwerpunkte seiner Arbeit bildeten die Entwicklung von Sicherheitskonzepten für Lkw, die Kompatibilität von schweren Lkw und Pkw im Crashfall, moderne Sicherheitstechnologien für Trucks sowie die Anwendung von Notbremssystemen in schweren Nutzfahrzeugen.

Enomoto wurde 1958 in Tokio geboren. Nach dem Maschinenbaustudium an der Waseda Universität in Tokio begann er seine Laufbahn 1980 in der Karosserie-Entwicklung von Hino Motors, mit dem Fokus auf computergestützte Analysen von Lkw und Bussen. Seit 1991 gehört er dem Technischen Forschungszentrum von Hino an und leitet seit 2005 die Fahrzeugforschung. Im japanischen Forschungsprojekt „Advanced Safety Vehicles“ ist Enomoto für eine Arbeitsgruppe verantwortlich, die sich mit der Technologie von schweren Lkw befasst.

Clemens Klinke, Mitglied des Vorstandes der DEKRA SE und Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH, erklärte dazu: „Der Europäische Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge geht in diesem Jahr an einen kompetenten Experten, der durch seine Forschungsarbeiten seit Jahrzehnten wesentliche Impulse zur Verbesserung der Verkehrssicherheit gibt. Durch sein Engagement konnten die Sicherheitsstandards in Lkw und Bussen weltweit verbessert und dadurch die Unfallzahlen mit Verletzten und Getöteten kontinuierlich gesenkt werden.“

Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des DVR, würdigte die Leistung von Hidehiko Enomoto mit den Worten: „In der Sicherheitsausstattung der Nutzfahrzeuge sind in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt worden. Aktive und passive Sicherheitssysteme tragen im Sinne der Strategie ‚Vision Zero – keiner kommt um, alle kommen an‘ maßgeblich dazu bei, schwere Unfälle zu vermeiden beziehungsweise deren Schwere zu verringern. Zu dieser Vision hat Hidehiko Enomoto einen wichtigen Beitrag geleistet.“

Der Preis wird in diesem Jahr zum 22. Mal vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), der Europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU) und DEKRA für herausragende technische Innovationen oder für das Lebenswerk an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um die Sicherheit des Nutzfahrzeuges verdient gemacht haben.

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