DVR: Tagfahrlicht reicht im Dunkeln nicht

Rechtzeitig Abblendlicht einschalten

Bonn, 30. November 2011 (DVR) – Schon seit einigen Jahren rüsten die Automobilhersteller ihre neuen Fahrzeuge mit Tagfahrleuchten aus. Somit werden Fahrzeuge auch am Tage schneller von vorne erkannt. „Was aber viele Autofahrer mit den neuen Leuchten nicht wissen: Das Rücklicht bleibt beim Betrieb des Tagfahrlichts dunkel. Wer nicht rechtzeitig selbst auf das Abblendlicht umschaltet, mit dem auch das Rücklicht eingeschaltet wird, wird vom nachfolgenden Verkehr in der Dämmerung nicht ausreichend wahrgenommen“, warnt Welf Stankowitz, Referatsleiter Fahrzeugtechnik beim DVR.

Das Tagfahrlicht hat eine andere Lichtverteilung als das Abblendlicht. Es leuchtet mit geringer Lichtstärke in die Richtung der anderen Autofahrer, ohne zu blenden. Das Abblendlicht ist im Gegensatz dazu wesentlich heller und leuchtet die Straße aus, damit der Autofahrer selbst eine bessere Sicht hat. Wer also in der Dämmerung mit Tagfahrlicht fährt, verzichtet einerseits auf eine bessere Sicht nach vorne und auf die Signalwirkung nach hinten.

„Für die Zukunft sehen deshalb die europäischen Regelungen für die Fahrzeugzulassung einen Sensor vor, der automatisch bei Einbruch der Dunkelheit zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht umschaltet“, erklärt der DVR-Experte. In einigen Modellen sei der Sensor schon jetzt verbaut.



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