Vorfahrt für sicheres Fahren – Jugend übernimmt Verantwortung

DVR und BMVBS ehren Preisträger

Berlin, 27. Februar 2012 (DVR) – Das Projekt „Vorfahrt für sicheres Fahren – Jugend übernimmt Verantwortung“ bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit den Themen Verkehrssicherheit und partnerschaftliches Miteinander im Straßenverkehr journalistisch auseinanderzusetzen. Ihre Ergebnisse werden aufbereitet und als Schwerpunktseiten in den beteiligten regionalen Tageszeitungen veröffentlicht. Dr. Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), und Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), ehrten heute die diesjährigen Preisträger in Berlin.

Bereits zum zweiten Mal beteiligten sich Schüler der Mittelschule am Lehen im bayerischen Bodenmais erfolgreich am Wettbewerb. Die Siebtklässler übernahmen eine Patenschaft für Vorschulkinder, damit diese immer gut sichtbar im Straßenverkehr unterwegs sind. Ihre Erfahrungen rund um das Projekt sind in der „Passauer Neuen Presse“ erschienen. Schüler der Jahrgangsstufe neun des Goethe-Gymnasiums in Bensheim untersuchten Verkehrssituationen in ihrem unmittelbaren Umfeld. Sie recherchierten zu den Themen Rücksichtnahme im Straßenverkehr und angepasste Geschwindigkeit. Die Beiträge wurden als Themenseite im „Bergsträßer Anzeiger“ veröffentlicht. Die Schüler der Klasse 10b des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums aus Neustadt an der Weinstraße bereiteten die Themen Schulwegsicherheit und Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer auf. Ihre Artikel bildeten eine Schwerpunktseite für „Die Rheinpfalz“. In einer weiteren Ausgabe dieser Tageszeitung erschienen die Artikel von Oberstufenschülern des Goethe-Gymnasiums in Germersheim. Sie behandelten das Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

Dr. Eichendorf lobte die Arbeit der jungen Redakteure: „Ich freue mich heute besonders, dass wir Schulklassen und ihre Arbeiten auszeichnen können, die in eindrucksvoller Art und Weise gezeigt haben, wie junge Menschen Verantwortung in ihrem Lebensumfeld übernehmen.“ Betroffene würden zu Redakteuren und betrachteten verantwortungsvolles Handeln im Straßenverkehr in einer Weise, die bei jungen Menschen eine hohe Akzeptanz sicherstelle, so Dr. Eichendorf weiter. Eine „peer-to-peer-Kommunikation“ über Risiken, aber auch über sichere Strategien habe mehr Wirkung als ein erhobener Zeigefinger.

Das Projekt „Vorfahrt für sicheres Fahren“ ist eine gemeinsame Aktion des DVR, der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, der Initiative „Kavalier der Straße – Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tageszeitungen“ und des Aachener IZOP-Instituts. In diesem Jahr beteiligten sich 780 Schülerinnen und Schüler aus 35 Schulen. Der Wettbewerb startete 2008 und wurde bereits zum vierten Mal durchgeführt.

Ansprechpartner: Kay Schulte, Tel. 030/2266771-15, kschulte@dvr.de



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