Vision Zero – Grundlagen und Strategien

Aktuelle Ausgabe der DVR-Schriftenreihe Verkehrssicherheit

Bonn, 20. März 2012 (DVR) – Seit 2007 trägt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Vision Zero und ihr Leitmotiv „Keiner kommt um. Alle kommen an.“ verstärkt in die Öffentlichkeit und wirbt für die neue Strategie. Sie ist in allen Beschlüssen und strategischen Entscheidungen des DVR maßgeblich. Der aktuelle Band 16 der DVR-Schriftenreihe Verkehrssicherheit illustriert die Vision Zero und skizziert einen Ausblick bis zum Jahr 2020 einschließlich der Maßnahmen, die für die Umsetzung eine zentrale Bedeutung haben: Gurtnutzung, Alkoholverbot und angepasste Geschwindigkeit.

„Die Nullvision“, heißt es in einer Veröffentlichung des Schwedischen Zentralamts für Straßenwesen, „ist das Bild einer Zukunft, in der niemand im Straßenverkehr getötet oder so schwer verletzt wird, dass er lebenslange Schäden davonträgt.“ Das ist die bis heute gültige Definition der Strategie Vision Zero. Sie ist Grundlage des DVR für Verkehrssicherheitsarbeit im gesellschaftlichen Kontext.

Die Vision Zero enthält vier Grundsätze, die im vorliegenden Band vorgestellt und erläutert werden. Erstens: Das Leben ist nicht verhandelbar; zweitens: Der Mensch ist fehlbar; drittens: Die tolerierbaren Grenzen liegen in der physischen Belastbarkeit des Menschen; viertens: Die Menschen haben ein Recht auf ein sicheres Verkehrssystem und eine sichere Arbeitswelt. Aus diesen Grundsätzen ergeben sich Handlungsfelder für künftige Aufgaben der öffentlichen wie betrieblichen Verkehrssicherheitsarbeit. Maßgebend für klare Etappenziele ist dabei die Perspektive der Nachhaltigkeit mit dem Ziel einer sicheren, effizienten, sozial und ökologisch vertretbaren Mobilität.



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pdf Schriftenreihe Verkehrssicherheit 16 (2,1 MB)

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