DVR startet Internetseite „Medikamente und Straßenverkehr“

Bonn, 2. August 2012 (DVR) – Die Risiken von Medikamenteneinfluss am Steuer werden häufig unterschätzt, schließlich sollen Arzneimittel helfen. Sie unterstützen den Heilungsprozess, befreien von Schmerzen oder lindern Beschwerden. Richtig dosiert, überwiegen ihre positiven Wirkungen. Tatsache ist aber auch, dass viele Wirkstoffe, etwa Schlaf- und Beruhigungsmittel oder Psychopharmaka, die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit einschränken. Ein neues Informationsportal des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) informiert über die Risiken von Medikamenteneinfluss im Straßenverkehr.

Das Statistische Bundesamt verzeichnete nach vorläufigen Zahlen für das Jahr 2011 insgesamt 1.391 Unfälle mit Personenschaden, die sich unter dem Einfluss „anderer berauschender Mittel“ (darunter auch Drogen) ereignet haben. Auto-, Motorrad- oder Fahrradfahrer, die durch Medikamente in ihrer Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt sind, gefährden nicht nur sich selbst, sondern alle Verkehrsteilnehmer.

Unter www.dvr.de/medikamente werden neben der beeinträchtigenden Wirkung unterschiedlicher Arzneimittel auf das Fahrverhalten auch die Langzeitfolgen von Medikamentenmissbrauch behandelt. Hinweise und Tipps zum Umgang mit Medikamenten runden das Angebot ab. In einer Datenbank lässt sich über die Postleitzahl die nächstgelegene Suchtberatungsstelle finden. Eine Liste der Begutachtungsstellen für Medizinisch-Psychologische Untersuchungen (MPU) in Deutschland ist ebenfalls per Postleitzahlensuche erreichbar.



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