Vision Zero: DVR fordert Alkoholverbot am Steuer

Stuttgart/Bonn, 12. September 2012 – Allein im vergangenen Jahr kamen 400 Menschen bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen ums Leben. Damit war jeder zehnte Verkehrstote auf Fahren unter Alkoholeinfluss zurückzuführen. Knapp 20.000 Menschen wurden verletzt. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), unterstreicht in einem Gastbeitrag für den ACE – Auto Club Europa den Grundsatz „Wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“ und bekräftigt die Forderung des DVR nach einem Alkoholverbot am Steuer.

„Mit der Umsetzung eines Alkoholverbotes besteht die Chance, die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten deutlich zu senken“, so Dr. Eichendorf in der aktuellen Ausgabe des „ACE Lenkrad“. Zudem gebe es eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des DVR sprachen sich 59 Prozent der Befragten für ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr aus.

Bereits das im Jahr 2007 mit Unterstützung des DVR eingeführte Alkoholverbot für Fahranfänger und junge Fahrer unter 21 Jahren zeigt Wirkung, wie eine Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) belegt. Ein Jahr nach Einführung dieser Regelung ergab sich ein durchschnittlicher Rückgang aller festgestellten Alkoholverstöße bei den 18- bis 21-Jährigen um 17 Prozent.

Den Gastbeitrag von Dr. Walter Eichendorf lesen Sie hier im Wortlaut.

DVR-NEWSLETTER



TIPPS

Sicherheitstrainings und
-programme nach Richtlinien des DVR
www.dvr.de/sht