Bonn und Trier werben für mehr „Rücksicht im Straßenverkehr“

DVR koordiniert bundesweite Kampagne

Bonn, 27. Mai 2013 (DVR) – Im Rahmen des diesjährigen Nationalen Radverkehrskongresses am 13./14. Mai in Münster hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Kampagne „Rücksicht im Straßenverkehr“ für ganz Deutschland freigegeben. Die Rücksicht-Kampagne läuft seit 2012 in den Pilotstädten Freiburg und Berlin. Projektpartner sind neben dem BMVBS der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Aufgrund der positiven Resonanz und des regen öffentlichen Interesses wurde die Kampagne nun für alle interessierten Städte und Kommunen geöffnet.

Mit einem symbolischen Akt wurde die Rücksicht-Kampagne auf dem Nationalen Radverkehrskongress an die Städte Bonn und Trier übergeben. Für Johannes Hill, Umweltberater im Rathaus Trier, lagen die Gründe für die Umsetzung der Kampagne auf der Hand: „Die Bürger sollen sich in unserer Stadt wohlfühlen, da ist das Thema Rücksicht nicht weit.“ Marlies Koch, die die Kampagne für die Stadt Bonn übernahm, bekräftigte, dass bestehende Aktivitäten nach Möglichkeit mit dem Thema Rücksicht im Straßenverkehr, nicht nur für Radfahrer, verbunden werden sollen. Ziel der Bundesstadt Bonn ist es, bis zum Jahr 2020 Fahrradhauptstadt Nordrhein-Westfalens zu werden. Der DVR hat die Koordination für die bundesweite Kampagne übernommen und steht interessierten Kommunen beratend zur Seite. Unterstützung bei der Planung der eigenen Rücksicht-Kampagne bietet außerdem ein Handbuch mit allen wichtigen Informationen inklusive aller Materialien.

Ziel der breit angelegten Kommunikationskampagne ist die Verbesserung des Verkehrsklimas mit einem besonderen Fokus auf den Radverkehr. Fahrrad fahren ist ein Trend, der besonders in Städten immer mehr Anklang findet. Was aus ökologischer Sicht erfreulich ist, führt im Verkehrsalltag häufig zu Konflikten. Unfälle mit Personenschaden unter Beteiligung des Radverkehrs nehmen zu.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht Christophorus, Schutzpatron aller Reisenden, der für mehr Rücksicht, Fairness und Gelassenheit aller Verkehrsteilnehmer wirbt. So soll nicht nur das Miteinander im Straßenverkehr gefördert, sondern auch die Zahl der Unfälle gesenkt werden. Plakate, Broschüren, Videos und ein Internetauftritt zeigen, wie mehr Rücksicht konkret umgesetzt werden kann.

Weitere Informationen unter www.ruecksicht-im-strassenverkehr.de

Kontakt: Sandra Demuth, Tel. 0228/40001-53, sdemuth@dvr.de



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pdf Rücksicht im Straßenverkehr – Handbuch

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