Kampagne „Rücksicht im Straßenverkehr“ startet in Bonn

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf besuchen den RadAktionsTag auf dem Friedensplatz

Bonn, 25. September 2013 – Die Stadt Bonn startete die Kampagne „Rücksicht im Straßenverkehr“ am 21. September 2013 während des RadAktionsTages auf dem Bonner Friedensplatz. Somit ist Bonn die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die die Kampagne übernimmt. Zahlreiche Passanten erfuhren am Rücksichtstand, wie sie die Forderung nach mehr Rücksicht, Fairness und Miteinander im Straßenverkehr konkret umsetzen können. Auch Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf besuchten den Kampagnenstand und informierten sich bei einem anschließenden Rundgang über den RadAktionsTag über das vielfältige Angebot der teilnehmenden Organisationen.

Am Stand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) prüfte Polizeihauptkommissar und Verkehrssicherheitsberater Peter Küpper zum Beispiel, ob die Fahrräder der Besucher verkehrssicher waren. Kleine Reparaturen erledigte er direkt selbst vor Ort. Die Sporthochschule Köln bot einen Radparcours für Kinder zwischen fünf und 14 Jahren an, die Verkehrswacht einen Reaktionstest und einen Fahrradsimulator. Die ZNS Hannelore Kohl Stiftung beriet zu Fahrradhelmen, die RadRegionRheinland bot Tipps für Radtouren in der Region. Weitere Teilnehmer des RadAktionstages waren der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), BonnInformation, Fahrrad XXL Feld, die Polizei Bonn, das Stadtplanungsamt Bonn, die Verbraucherzentrale NRW, Sport Fahrrad Hübel, die Stadtwerke Bonn (SWB) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Die Rücksicht-Kampagne läuft seit 2012 in den Pilotstädten Freiburg und Berlin. Ziel der breit angelegten Kommunikationskampagne ist die Verbesserung des Verkehrsklimas mit besonderem Fokus auf den Radverkehr. Dabei droht sie nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern nutzt stattdessen spielerisch die Mittel der Werbung, um auf das begehrenswerte Produkt „Rücksicht im Straßenverkehr“ hinzuweisen und dafür zu werben. Aufgrund der positiven Resonanz und des regen Interesses der Bürger hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Kampagne „Rücksicht im Straßenverkehr“ für weitere Städte in ganz Deutschland freigegeben. Die feierliche Übergabe der Kampagne an die Städte Bonn und Trier fand während des dritten Nationalen Radverkehrskongresses Mitte Mai in Münster statt. Der DVR informiert und berät interessierte Städte und Kommunen und unterstützt sie bei der Planung der Umsetzung der Kampagne.

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