Bei Reifenwechsel und -kauf führt am Fachhändler kein Weg vorbei

Bonn, 19. April 2017 – Nach der Faustregel „Von O bis O“, kurz für „Von Ostern bis Oktober“, steht jetzt die Reifenwechsel-Saison ins Haus. Je nach Region und Wetterlage suchen dann wieder Tausende Autofahrer den Reifenhändler ihres Vertrauens auf, um die Winterreifen gegen Sommerreifen austauschen zu lassen. Im günstigsten Fall können die Winterreifen bis zur nächsten Saison eingelagert und die Sommerreifen aus dem letzten Jahr wiederverwendet werden. Etliche Autofahrer werden aber mit der Tatsache konfrontiert sein, dass ihre Reifen nicht mehr über die nötige Profiltiefe verfügen oder schlicht zu alt sind. Hier führt kein Weg am Kauf neuer Reifen vorbei. Aber welcher Reifen ist der richtige?

Der Reifenkauf ist die falsche Gelegenheit zum Sparen

Die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr‘ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner rät Autofahrern, sich bei der Auswahl neuer Reifen nicht nur vom Preis leiten zu lassen. Billigreifen locken zwar mit hohen Ersparnissen, doch die Unterschiede zu Qualitätsprodukten namhafter Hersteller sind mitunter enorm. Bis zu 70 Prozent längere Bremswege sind keine Seltenheit. In Bremstests wird immer wieder die mangelhafte Bremsleistung gerade bei Nässe festgestellt. Darüber hinaus verfügen Markenreifen meist über eine längere Lebensdauer. Dies ist bei der Kostenrechnung zu berücksichtigen.

Der Fachmann weiß Rat

Am sichersten fährt man, wenn man sich vom Reifenfachhändler beraten lässt und im Idealfall vorher die Reifentests konsultiert, die in zahlreichen Magazinen veröffentlicht werden. Hier kann man sich einen ersten Überblick über Angebot, Preis-Leistungs-Verhältnis und Bewertung verschaffen. Im Beratungsgespräch beim Reifenhändler kann dann das für die eigenen Bedürfnisse passende Modell ausgesucht werden. Wer nur wenig fährt oder meist innerstädtisch unterwegs ist, hat andere Anforderungen an einen Reifen als ein Außendienstmitarbeiter, der jeden Monat auf mehrere Tausend Autobahnkilometer kommt. Der Experte weiß genau, welcher Reifen für welchen Fahrer geeignet ist.

Reifenwechsel beim Profi: Umfassender Sicherheitscheck

Wer seinen Reifen lieber in der heimischen Garage wechseln möchte, sollte dies nach Ansicht der Initiative Reifenqualität noch einmal überdenken. Nicht nur, weil dem Profi der Reifenwechsel schneller von der Hand geht und man sich auf seine Arbeit hundertprozentig verlassen kann: Er überprüft auch jeden neu aufzuziehenden Reifen sorgfältig auf Risse, Beulen und Einfahrschäden, stellt den korrekten Reifendruck ein und entfernt den Rost, der sich zwischen Felge und Radachse bildet. Nur er kann auch das Auswuchten übernehmen, das nötig wird, wenn sich bei der Einlagerung sogenannte Unwuchten gebildet haben. Dabei handelt es sich um Verformungen des Reifens, die sich dann bei Gebrauch in Vibrationen sowie erhöhtem Verschleiß niederschlagen und dauerhaft ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko darstellen. Wem an seiner Sicherheit – und der der anderen Verkehrsteilnehmer – gelegen ist, der kommt am Fachhandel und dem professionellen Reifenwechsel nicht vorbei.

Über Reifenqualität – „Ich fahr‘ auf Nummer sicher!“

Im Mittelpunkt der Initiative Reifenqualität des DVR und seiner Partner stehen die Qualität der Reifen und die fachliche Beratung im Handel. Die Produktqualität hat Auswirkungen auf Bremsweg und Nasshaftung. Aber auch der Zustand der Reifen, dazu gehören Sicherheitsprofiltiefe und Luftdruck, ist sicherheitsrelevant. Weitere Informationen rund um das Thema gibt es unter: www.reifenqualitaet.de

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