Perfektionisten am Steuer

Mit Fahrerassistenzsystemen sicher ans Ziel

Bonn, 30. November 2016 (DVR) – „Schlecht fahren immer die anderen, mein eigener Fahrstil ist souverän und vor allem sicher“ – dieser Meinung ist bekanntermaßen der Großteil der Autofahrer. Fakt ist aber, dass es im Straßenverkehr täglich zu brenzligen Situationen und Unfällen aufgrund von Fahrfehlern kommt. Fahrerassistenz­systeme (FAS) können helfen, Unfälle zu vermeiden, indem sie in Gefahrsituationen warnen oder den Fahrer unterstützen. Doch noch immer sind diese nützlichen Helfer in wenigen Neuwagen verbaut. Bei einer Umfrage* des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner unter Neuwagenkäufern gaben diese u. a. den eigenen guten Fahrstil als Grund dafür an.

Riskant fahren immer „die anderen“

Den Autofahrern wurden im Rahmen der Umfrage kurze Animationen zu den einzelnen FAS und ihrer Funktionsweise gezeigt. Im Anschluss wurden sie gefragt, warum sie dieses spezielle System nicht nutzen. Die meisten Befragten nutzten die vorgegebenen Antwortkategorien, einige wenige erläuterten darüber hinaus ganz subjektiv, warum sie das jeweilige Fahrerassistenzsystem nicht nutzen. Ihren Antworten ist gemein, dass sie von ihrem eigenen Fahrstil überzeugt sind und selbst die Kontrolle über ihr Fahrzeug und die jeweilige Situation behalten möchten.

So erklärt ein Autofahrer: „Ich bin kein Drängler, einen Notbremsassistenten benötige ich daher auch nicht.“ Ein anderer Befragter urteilte über den Abstandsregler: „Das automatische Bremsen ist gut, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Aber über die Geschwindigkeit behalte ich die Kontrolle lieber selber.“

Sandra Demuth vom DVR appelliert: „Fahrerassistenzsysteme bieten Sicherheit und Komfort für alle, egal wie sicher oder umsichtig man fährt – denn in eine brenzlige Situation ist jeder schon einmal geraten. Systeme wie der Spurwechselassistent helfen, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen, Systeme wie der Notbremsassistent können im Ernstfall dann sogar Leben retten.“

* Details zur Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“:

durchführendes Institut: (r)evolution GmbH mit Sitz in Bonn
Methode: Computer Assisted Web Interview
Erhebungszeitraum: 24.08. bis 28.08.2015
Zielgruppe: Männer und Frauen, 18 Jahre und älter, die innerhalb der letzten 3 Jahre einen Neuwagen oder ein Auto mit Tageszulassung gekauft haben und an der Kaufentscheidung maßgeblich beteiligt waren.
Stichprobe: n=1.000 Autokäufer im Alter von 18-78 Jahren

Über „bester beifahrer“:

Die Kampagne „bester beifahrer“ des DVR und seiner Partner setzt sich für mehr Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von FAS ein. Einen Überblick über die Funktionsweise dieser und weiterer FAS bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Autofahrer finden auf der Webseite die bundesweit einzige Abfragedatenbank zur typengenauen Verfügbarkeit von FAS. Alle Informationen sind auch als App verfügbar: http://app.bester-beifahrer.de/

Pressekontakt:

Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Sandra Demuth
Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit
Initiativen/Veranstaltungen
Auguststr. 29
53229 Bonn
E-Mail: SDemuth@dvr.de

Servicebüro »bester beifahrer«
Anna-Maria Guth, Nina Naumann
Oberbenrader Str. 51
47804 Krefeld
E-Mail: info@bester-beifahrer.de
Telefon: +49 (0) 2151 368050



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