Presseseminar „Kein Platz für Kreuze“ (Landstraßen)

27./28. August 2007 in Dresden

Unfall - Landstraße. Foto: DVR
Großbild anzeigen

Das Risiko, auf Landstraßen ums Leben zu kommen, ist im Vergleich zu den tödlichen Unfällen auf Autobahnen mehr als viermal so hoch. Bei rund 86.000 Unfällen mit Personenschaden auf Landstraßen wurden im vergangenen Jahr 3.062 Menschen getötet. Das sind weit über 50 Prozent aller im Straßenverkehr Getöteten.

Die meisten Unfälle auf Landstraßen passieren in Kurven. Rund 25.000 Mal hat es hier 2006 gekracht, dabei verloren 1.224 Menschen ihr Leben. Unfallursache Nummer 1 ist nach wie vor die nicht angepasste Geschwindigkeit.
 
Die Themen:

"Kein Platz für Kreuze"
Schwerpunktaktion der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und des DVR
Marion Pieper-Nagel
(Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., Leiterin des Referates BG-Programme und Umsetzung)

Landstraßen – schön aber gefährlich
Unfallstatistik, Unfalltypen, -orte, -bedingungen
Dipl.-Geol. Julia Lindemann
(Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., Leiterin des Referates Verkehrsinfrastruktur)

Rheinland-Pfalz auf dem Weg, die Zahl der Unfalltoten zu halbieren
Jürgen Menge
(Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau , Mainz)

Psychologie der Landstraße
Wie können Landstraßen so gestaltet werden, dass sie kleine Fehler verzeihen bzw. verhindern?
Dr. Rainer Scheuchenpflug
(Interdisziplinäres Zentrum für Verkehrswissenschaften an der Universität Würzburg)

Stürze mit geringen Folgen
Dr. Ralf Klöckner
(Bundesanstalt für Straßenwesen)

Kreisverkehre als sichere Alternative?
Verkehrssichere Knotenpunkte an Landstraßen
Prof. Dr.-Ing. Andreas Bark
(Fachhochschule Giessen-Friedberg)

Bester Beifahrer
Wie können Fahrerassistenzsysteme helfen, Unfälle auf Landstrasse zu reduzieren?
Prof. Dr.-Ing. Peter M. Knoll
(Universität Karlsruhe)