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Aktuelle Meldungen

Im Alter ist Müdigkeit am Steuer besonders gefährlich

Besonders ältere Menschen sollten ihre Autofahrt nur ausgeschlafen starten

Berlin, 21. Juli 2017 (DVR) – Über die Lebensspanne hinweg verändert sich der Schlaf. Neugeborene schlafen durchschnittlich 15 bis 17 Stunden, ältere Menschen dagegen sechs bis acht Stunden. Senioren schlafen nicht nur insgesamt weniger, sie schlummern auch weniger tief und werden zwischendurch häufiger wach. Im Alter sind daher nächtliche Wachphasen von rund 30 Minuten normal. Deshalb sind Kurzschlafphasen mitten am Tag zur Kompensation wichtig – insbesondere vor längeren Autofahrten. Wer sich müde hinter das Steuer setzt, riskiert den Sekundenschlaf. Dieser ist weiter verbreitet als oft angenommen: Laut einer vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) beauftragten Umfrage sind rund 26 Prozent der Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer schon mindestens einmal hinter dem Steuer eingeschlafen: „Wer kurz einnickt, legt binnen drei Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h über 80 Meter im Blindflug zurück. In dieser kurzen Zeit kann ein schwerer Unfall verursacht und Menschenleben gefährdet werden“, so DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer....»


„Wash & Check 2017“: Reifenhändler und Werkstätten können sich noch anmelden

Kostenloser Reifencheck im Rahmen der Wash&Check-Aktion

Bonn, 20. Juli 2017 – Am 29./30. September und 6./7. Oktober ist es wieder so weit: Zum mittlerweile 13. Mal bietet die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner Tausenden von Autofahrern an Waschstraßen und Waschanlagen im Rahmen der Aktion „Wash & Check“ kostenlose Reifenchecks an. Warum an Waschstraßen? Ganz einfach: Die Autofahrer, die man hier antrifft, bringen oft Interesse am Zustand ihres Fahrzeugs und meist ein paar Minuten Zeit mit. Die Erfahrungen der letzten Jahre belegen, dass viele Menschen dankbar über Informationen zum Zustand ihrer Reifen sind, denn im Alltag kommen Kontrolle und Wartung oft zu kurz. Hier setzt die Initiative Reifenqualität an: Der direkte Kontakt zu den Fahrern ist eine sehr gute Möglichkeit, auf das wichtige Thema Reifensicherheit aufmerksam zu machen. ...»


Fahrer verzichten auf lebensrettende Fahrerassistenzsysteme

Bonn, 19. Juli 2017 (DVR) – Nicht eingehaltener Sicherheitsabstand zum Vordermann ist auf deutschen Straßen eine der häufigsten Unfallursachen bei Unfällen mit Personenschaden. An die Faustregel, mindestens die Hälfte der Fahrgeschwindigkeit in Metern oder aber zwei Sekunden zwischen sich und dem vor einem fahrenden Fahrzeug Abstand zu lassen, hält sich lange nicht jeder. Stattdessen fahren Pkw oft dicht an dicht, häufig wird sogar aggressiv gedrängelt und bedrängt, ohne daran zu denken, was passiert, wenn vor einem plötzlich die Bremslichter aufleuchten. Ein Auffahrunfall ist dann trotz Vollbremsung oft nicht mehr zu vermeiden und je nach Fahrgeschwindigkeit kann er fatale Folgen haben....»


Begleitetes Fahren ab 17 auch im Lkw

DVR: Zahl der Berufskraftfahrer kann erhöht werden

Bonn, 18. Juli 2017 (DVR) – Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt die Einführung des Begleiteten Fahrens ab 17 Jahren (BF17) im Lkw. Dies sei eine geeignete Maßnahme in der Fahrerlaubnisklasse C/CE (Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen) die duale Ausbildung zum Berufskraftfahrer deutlich zu verbessern. Dazu sollten das Mindestalter zum Erwerb dieser Fahrerlaubnisklassen gesenkt und dafür die Voraussetzungen auf europäischer Ebene geschaffen werden. Eine entsprechende Initiative sei durch die Bundesregierung anzustreben. ...»


Gute Straßen in Stadt und Dorf

Beispielsammlung zu Funktion, Gestaltung und Sicherheit von Straßen

Bushaltestelle „Chlodwigplatz“ in Köln, unmittelbar vor dem Übergang der Bonner Straße in den gleichnamigen Kreisverkehr: Busbucht mit mehreren Haltepositionen, durch Verschwenkung des Schutzstreifens offen eingeleitet. (Foto: Karl Heinz Schäfer, TH Köln))

Bonn, 13. Juli 2017 – Regelwerke für die Straßengestaltung enthalten „harte“ Vorgaben für die Dimensionierung von Straßen und deren Verkehrsanlagen. Rahmenbedingungen und Anforderungen der Verkehrsrealität erfordern jedoch Abwägungen, Anpassungen und Kompromisse, wenn es um die Praxis der Verkehrsplanung von Straßen oder Plätzen geht. Mit der Beispielsammlung „Gute Straßen in Stadt und Dorf“ zeigt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), wie ein ernsthaftes Bemühen um Funktion, Gestaltung und Sicherheit zu einer Verbesserung der Unfallbilanz und zu einem gern genutzten Lebens- und Verkehrsraum führen kann. ...»


Nachrichten aus anderen Quellen

DVW begrüßt Modellversuch BF16

Berlin, 20. Juli 2017 – In Niedersachsen soll die Altersgrenze des Begleiteten Fahrens ab 17 (BF17) in einem Modellversuch auf 16 Jahre herabgesetzt werden. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) begrüßt diesen Ansatz. Langfristig könne durch eine Bundesratsinitiative und Änderung des europäischen Rechtes ein Modell für Europa geschaffen werden. ...»


Deutscher Mobilitätspreis 2017: Preisträger geehrt

Berlin, 17. Juli 2017 – Am 28. Juni 2017 wurden die zehn Preisträger der diesjährigen Best-Practice-Phase des Deutschen Mobilitätspreises im Rahmen einer Abendveranstaltung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin bekanntgegeben. Die Mehrzahl der in diesem Jahr ausgezeichneten Projekte hat die Verbesserung der Verkehrssicherheit zum Ziel. ...»


ifz: Kostenlose Smartphone-App „MOTO“ für Motorrad und Roller

Essen, 13. Juli 2017 – Eine neue Smartphone-App des Instituts für Zweiradsicherheit (ifz) liefert neueste Informationen und Tipps rund um das Thema Motorrad- und Rollerfahren. Dazu bietet „MOTO“, so der Name der App, die Möglichkeit, straßenbauliche Problemstellen zu melden. ...»


Hoverboards: Sturzgefährdet und nicht versichert

Stuttgart, 7. Juli 2017 – Hoverboards, selbstbalancierende einachsige Elektrofahrzeuge, sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Sie erreichen Geschwindigkeiten bis 20 km/h. DEKRA weist darauf hin, dass das Haftungsrisiko bei einem Unfall beim Fahrer oder Eigentümer liegt. Beim DEKRA Safety Day 2017 zeigte ein Crashtest, welche Verletzungen drohen können. ...»


Pkw-Dachboxen: Leichtes nach oben

Stuttgart 23. Juni 2017 – Dachboxen auf dem Auto sind eine willkommene Ergänzung, wenn der Laderaum knapp wird. Die Sachverständigen von DEKRA warnen allerdings davor, bauliche Veränderungen an den Boxen vorzunehmen. Auch bei der Verwendung von nicht-originalen Teilen steige das Unfallrisiko. Zudem geht in der Regel die Gewährleistung oder Haftung des Herstellers für Schäden oder Unfälle verloren. ...»


Verkehrssicherheit weltweit

Projekt EDWARD: Tag ohne Verkehrstote

Brüssel, 20. Juli 2017 – Der 21. September 2017 soll der Europäische Tag ohne Getötete im Straßenverkehr werden. Die Initiative, gestartet vom europäischen Polizeinetzwerk TISPOL, möchte im Vorfeld des Aktionstages alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Europa für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren. ...»


Österreich: Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2017

Wien, 7. Juli 2017 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich ist im ersten Halbjahr 2017 nach vorläufigen Daten auf 172 zurückgegangen. Im Vorjahreszeitraum kamen 190 Menschen bei Unfällen auf österreichischen Straßen ums Leben. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) fordert mehr Kontrollen und verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung. ...»


Schweiz mit PIN-Award des ETSC ausgezeichnet

Brüssel, 7. Juli 2017 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC hat die Schweiz für ihre Bemühungen bei der Verkehrssicherheit ausgezeichnet. Mit der Reduktion der im Straßenverkehr Getöteten um 42 Prozent zwischen 2006 und 2016 stehe die Schweiz beispielhaft da, begründet der ETSC die Verleihung des PIN-Awards. ...»


Hoher Anteil der Verkehrstoten in Europa ist auf Wege- oder Arbeitsunfälle zurückzuführen

Brüssel, 20. Juni 2017 – Im Jahr 2016 kamen 25.671 Menschen bei Verkehrsunfällen in Europa ums Leben. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC schätzt in einer aktuellen Studie, dass bis zu 40 Prozent dieser Todesopfer auf Arbeits- oder Wegeunfälle zurückzuführen sind. ...»


UDRIVE-Studie: Autofahrer in Europa häufig abgelenkt

Den Haag, 19. Juni 2017 – Autofahrerinnen und Autofahrer in Europa verbringen rund zehn Prozent der Zeit am Steuer mit Nebentätigkeiten, darunter das Telefonieren oder das Schreiben von Kurznachrichten mit dem Handy. Bei Berufskraftfahrern liegt der Zeitanteil der Ablenkung bei rund 20 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der naturalistischen Langzeit-Fahrstudie UDRIVE, deren Ergebnisse nach dreijähriger Forschungszeit nun in Den Haag präsentiert wurden. ...»



Veranstaltungen, Tagungen, Kongresse

Samstag, 17.6.2017
Tag der Verkehrssicherheit ...»

DVR-report 1/2017

Journal
Von der Draisine zum „Connected Bike“
5. Nationaler Radverkehrskongress in Mannheim ...»

Unfallstatistik aktuell

Im März 2017 kamen 219 Menschen bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren dies 30 Verkehrstote mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten stieg um 13,9 Prozent auf 29.949.
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Neue Artikel im Bestellservice

„Suchtprobleme im Betrieb“

8. überarbeitete Auflage, Dezember 2016

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