Verkehrsrecht
Experten für Änderung der Alkoholgrenzwerte für Fahrradfahrer
UDV/DVR-Symposium „Sicherer Radverkehr“
Berlin, 23. März 2012 – Unfälle mit alkoholisierten Radfahrern nehmen dramatisch zu, der bisher geltende Grenzwert von 1,6 Promille Blutalkoholgehalt für die absolute Fahruntüchtigkeit darf daher keinen Bestand haben. Dafür sprachen sich etwa 150 Experten im Rahmen der gemeinsam vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und Unfallforschung der Versicherer (UDV) in dieser Woche in Berlin durchgeführten Konferenz „Sicherer Radverkehr“ aus. Zudem sollte, wie für Kraftfahrzeuge auch, ein Ordnungswidrigkeitstatbestand eingeführt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen sollen jetzt die Grenzwerte klären, die nach Meinung der Teilnehmer bei etwa 0,8 Promille für die Ordnungswidrigkeit und 1,1 Promille für die absolute Fahruntüchtigkeit liegen sollten. Was viele nicht wissen: Im Falle eines Unfalls können auch 0,3 Promille schon ein Straftatbestand sein. ...»
Vision Zero – Grundlagen und Strategien
Aktuelle Ausgabe der DVR-Schriftenreihe Verkehrssicherheit
Bonn, 20. März 2012 (DVR) – Seit 2007 trägt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Vision Zero und ihr Leitmotiv „Keiner kommt um. Alle kommen an.“ verstärkt in die Öffentlichkeit und wirbt für die neue Strategie. Sie ist in allen Beschlüssen und strategischen Entscheidungen des DVR maßgeblich. Der aktuelle Band 16 der DVR-Schriftenreihe Verkehrssicherheit illustriert die Vision Zero und skizziert einen Ausblick bis zum Jahr 2020 einschließlich der Maßnahmen, die für die Umsetzung eine zentrale Bedeutung haben: Gurtnutzung, Alkoholverbot und angepasste Geschwindigkeit. ...»
Neugestaltung des Flensburger Verkehrszentralregisters
Berlin, 28. Februar 2012 (DVR) – „Die heute von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer vorgestellten Pläne sorgen für mehr Transparenz des Flensburger Punktesystems. Dies ist aus Sicht der Verkehrssicherheit zu begrüßen“, kommentiert der Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Dr. Walter Eichendorf, die vom Minister präsentierten Eckpunkte zur Reform des Verkehrszentralregisters (VZR). Das derzeitige Regelungsdickicht sei besonders mit Blick auf die Tilgungsfristen für den Laien nur schwer durchschaubar. Auch für Behörden und Gerichte seien die immer komplizierteren Berechnungsvorschriften im Rahmen von Tilgungshemmungen und Überliegefristen nur schwer zu handhaben. ...»
Verkehrssicherheit muss im Vordergrund stehen
Reform des Flensburger Punktesystems
Bonn, 10. Februar 2012 (DVR) – „Jede Regelung, die mehr Transparenz und Verständlichkeit schafft und somit für alle Verkehrsteilnehmer nachvollziehbarer wird, ist aus Sicht der Verkehrssicherheit zu begrüßen“, kommentiert Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), die gestern bekannt gewordenen Pläne von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zur Reform des Flensburger Punktesystems. Das derzeitige Regelungsdickicht sei besonders mit Blick auf die Tilgungsfristen für den Laien nur schwer durchschaubar. Allerdings müsse über Details der Reform noch diskutiert werden, stellt der DVR-Präsident fest. Zum Beispiel darüber, wie der jetzige Punktestand in das neue System überführt werden soll. Der DVR begrüßt daher die Einladung des Bundesverkehrsministers zu einem Gespräch, um sich über Einzelheiten abzustimmen. ...»
Debatte im Deutschen Bundestag
Erhöhung der Verkehrssicherheit
Berlin, 18. Januar 2012 – Das Thema Verkehrssicherheit beschäftigt den Bundestag in einer Debatte am 19. Januar 2012. Zur Abstimmung stehen Anträge von CDU/CSU und FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) begrüßt das Aufgreifen dieser Thematik. „Es ist ein positives Signal, dass sich der Deutsche Bundestag so intensiv mit dem Thema Verkehrssicherheit befasst“, sagt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. Die Debatte mache angesichts der für 2011 prognostizierten Unfallzahlen deutlich, wie wichtig es sei, alles daranzusetzen, die Entwicklung der Unfallzahlen 2011 zu einer Momentaufnahme, nicht zu einer Trendumkehr werden zu lassen. ...»
Programm für mehr Verkehrssicherheit
DVR fordert Prioritäten und höhere Investitionen
Berlin, 10. November 2011 (DVR) – Heute hat Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer das Nationale Verkehrssicherheitsprogramm vorgestellt: Mehr als 40 Maßnahmen, mit deren Hilfe es gelingen soll, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr bis 2020 um 40 Prozent zu verringern. Erstmals hatte der Bund 2001 ein entsprechendes Programm vorgelegt. ...»
DVR: Potenziale ausschöpfen – Kosten reduzieren
Anhörung im Bundestag zur Sicherheit im Straßenverkehr
Berlin, 9. November 2011 (DVR) – Verbesserungen der Verkehrssicherheit standen heute in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages auf der Tagesordnung. Unter dem Vorsitz von Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten die Abgeordneten mit Experten über Sicherheitspotenziale, die es noch auszuschöpfen gilt. Anlass für die Anhörung waren Anträge der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP sowie der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. ...»
DVR für gesetzliches Alkoholverbot am Steuer
Zahl der Getöteten und Verletzten kann deutlich gesenkt werden
Bonn, 26. Oktober 2011 (DVR) – Der Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) hat sich für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer ausgesprochen. „Der Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit aller Verkehrsteilnehmer ist vorrangig gegenüber einer Teilgruppe, die trotz der Teilnahme am Straßenverkehr nicht auf den Konsum von Alkohol verzichten möchte“, erklärt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. „Es geht um die klare Regel: wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, so Dr. Eichendorf weiter. ...»
EU-weite Durchsetzung von Verkehrssicherheitsvorschriften
Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Ministerrat, Kommission und Parlament sieht es so aus, als dass es im Herbst zur Verabschiedung einer Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Durchsetzung von Verkehrssicherheitsvorschriften kommen könnte. ...»
Empfehlungen des Deutschen Verkehrsgerichtstages
Goslar, 28. Januar 2011 – Auf dem 49. Verkehrsgerichtstag vom 27. bis 28. Januar 2011 in Goslar stand die Verkehrssicherheit an erster Stelle. Rund 1.600 Juristen und Fachleute aus Ministerien, Verbänden und Behörden diskutierten unter anderem die Themen Drogendelikte im Straßenverkehr, Risiken des Schwerlastgüterverkehrs und sachgerechte Untersuchung tödlicher Verkehrsunfälle. Mehrere Arbeitsgruppen brachten wertvolle Empfehlungen für die zukünftige Verkehrssicherheitsarbeit auf den Weg. ...»
Presseseminar „Sicherer Radverkehr“
BG/UK/DVR-Schwerpunktaktion „Innerorts – Gemeinsam sicher leben!“: DVR-Presseseminar zum Radverkehr
Fahrradfahren ist gesund, umweltfreundlich und schont den Geldbeutel. Das Fahrrad ist vielfach eine echte Alternative zum Auto und erfreut sich großer Beliebtheit. Immer mehr Bundesbürger treten in die Pedale. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es rund 70 Millionen Fahrräder in deutschen Haushalten, auf denen pro Jahr über 30 Milliarden Kilometer zurückgelegt werden. ...»
Die Symbole liegen in 2 Formaten vor:
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§ 40 Gefahrenzeichen (Zeichen 101 - 162)
§ 41 Vorschriftzeichen (Zeichen 201 - 292)
§ 42 Richtzeichen (Zeichen 301 - 551)
§ 43 Verkehrseinrichtungen (Zeichen 600 - 630)
Zusatzzeichen (Zeichen 1000 - 1059)
Sinnbilder
Markierungen (Zeichen 293 - 299, 340 und 341) ...»

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